Pirckheimer-Blog

Abb. aus dem Album von Heinrich Friedrich von Diez - Mongolische Reiter mit Gefangenen
Mi, 30.08.2017

Heinrich von Diez - Orient-Gesandter Friedrich II.

Ihre Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz lädt Sie herzlich ein zum Vortrag: Prof. Dr. Hendrik Birus (München/Bremen) spricht über Goethes Hochschätzung des ‚Liebhabers‘ und ‚Polemikers‘ Diez.

Heinrich Friedrich von Diez (1751-1817) wurde im Jahr 1784 von Friedrich II. nach Konstantinopel gesandt, dort verbrachte er sechs Jahre. Später nahm der gute Kenner des Orients als Schriftsteller und Privatgelehrter bedeutenden Einfluss auf das geistige Leben in Berlin, Potsdam und Kolberg. Seine Schriften standen im Zeichen des Sturm und Drang, Goethe würdigte den streitbaren Gelehrten als eine Inspirationsquelle für seinen West-östlichen Divan. Der Königlichen Bibliothek in Berlin, heute Staatsbibliothek zu Berlin, vermachte der leidenschaftliche Sammler seine Privatbibliothek mit 17.000 Druckschriften und mehr als 850 orientalischen und abendländischen Handschriften. Diese Diez-Sammlung gehört heute zu den kostbarsten Sammlungen der Staatsbibliothek.

Anmeldung 

Außerdem widmen sich in einem Symposium Wissenschaftler/innen aus den U.S.A., Japan, der Schweiz, der Türkei und Deutschland dem Leben und Wirken Heinrich von Diez‘, siehe orient/aktuelles. Bei Interesse können Sie sich auch dafür noch bis zum 31. August anmelden, dies bitte ebenfalls bei orientabt.

Vortrag: 7. September 2017, 18 Uhr | Symposium: 7. und 8. September 2017

Staatsbibliothek zu Berlin | Orientabteilung | Potsdamer Str.

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