Am letzten Samstag, den 13. Juli 2024, wurde die Sonderausstellung im AugenBlick mit Fotografien der Regensburgerin Heike Bogenberger (die auf der Abbildung im Selbstporträt zu sehen ist) im Literaturarchiv Sulzbach-Rosenberg e. V. (Rosenberger Str. 9, 92237 Sulzbach-Rosenberg), die noch bis zum 13. Dezember des Jahres zu sehen ist, eröffnet. Die Künstlerin porträtiert darin Schriftstellerinnen und Schriftstellern mit der analogen Kamera. Der Reiz des Augenblicks, das Unumkehrbare prägt ihre Arbeiten. Behutsam nähert sie sich den schreibenden Künstlern an, mal in Schwarzweiß, mal in Farbe. Quer durch die Literaturlandschaft bildet sie mit ihren fotografischen Begegnungen namhafte und weniger bekannte Autoren und Autorinnen ab. Im Zuge dieser Arbeit entstand ein so umfangreiches wie auch berührendes Archiv an Autorinnen und Autoren, die die Gegenwart auf die eine oder andere Weise prägten oder prägen. Auch einige bildende Künstler und Filmemacher, Kritiker und sonst kulturell Tätige finden sich in der umfassenden Bilderbank, die auch im Internet verfügbar ist. Die Ergebnisse sind nun in der Exposition zu sehen. Die Ausstellung ist von Dienstag bis Freitag von 10 bis 17 Uhr, am Sonntag von 14 bis 17 Uhr (mit Ausnahme von Feier- und Brückentagen) zu sehen. Ihre Liebe zur Fotografie entdeckte Heike Bogenberger (*1978) bereits als Jugendliche, während ihrer Studienzeit begann sie sich sehr intensiv damit zu befassen. Sie arbeitete unter anderem mit ihren Lehrern Michael Jochum und Katharina Sieverding an gemeinsamen Projekten. Ihre Arbeiten wurden mehrfach in Deutschland und Österreich präsentiert.
(André Schinkel/Pressemitteilung)