Pirckheimer-Blog

Olaf Wegewitz: "Gleims Hüttchen", Collage (2025). Für die Schau wurden auch Gleim-Texte eingelesen, die auf der Webseite des Hauses eingestellt sind.
Do, 10.07.2025

„Gleims Hüttchen“: Ausstellung mit Olaf Wegewitz im Gleimhaus

„... auf der Erde sind noch Freuden; / Komm Er nur, Er soll’s gestehn.“ Es sind nur wenig bekannte Verse, die Johann Wilhelm Ludwig Gleim (1719–1803) seinem Das Hüttchen widmete, das er als Refugium und Idyll ansah und dazu einlud, es mit ihm zu teilen. Gleim, ein Genie der Freundschaft, verfasste die kaum rezipierte Schrift 1794, und der Huy-Neinstedter Künstler und Naturphilosoph Olaf Wegewitz widmet sich ihm in seiner neuesten Ausstellung, die justament im Gleimhaus zu Halberstadt seit dem 21. Juni und bis zum 21. September zu sehen ist. Olaf Wegewitz, der auch als Buchkünstler von sich reden machte und 2021 mit dem Antiquaria-Preis geehrt wurde, entdeckte vor etlichen Jahren für ein Klopstock-Projekt (Klopstock gehörte als enger Freund Gleims zu dessen Umkreis) das Büchlein für sich und seine Arbeit: Wir sollten uns eine schöne Rast halten heißt nun seine Adaption zu Gleims Gedichten. Auf der Seite des Museums der deutschen Aufklärung heißt es: „Im Miteinander von Handzeichnung, Schabloniertem und Gedrucktem, von gegenständlichen Motiven, atmosphärischer Malerei und collagierten Schriftkarten, von Buch und Bildnis bietet Wegewitz Variationen über das Hüttchen dar. Vielfach bedient er sich dabei seiner Methode der Fortschreibung überlieferter Poesie und Bildkunst.“ Alle Infos zu Schau und zum Haus gibt es hier

(André Schinkel/Pressemitteilung)

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