Pirckheimer-Blog

herman de vries, vegetation, 2007, getrocknete Pflanzen auf mit Papier kaschierten Platten, (40 x) 40 x 40 cm, © herman de vries
Do, 03.10.2019

Gerhard-Altenbourg-Preis 2019

herman de vries – all all all
werke 1957–2019

Eine Ausstellung anläßlich der Verleihung des Gerhard-Altenbourg-Preis 2019 an den 1931 im niederländischen Alkmaar geborenen herman de vries.

Sein Werk umfasst Gemälde, Collagen, Grafiken, Textbilder, Skulpturen, Künstlerbücher und Installationen für den öffentlichen Raum. Zudem beschäftigt er sich als Essayist und Philosoph auch theoretisch mit der Kunst.
In den 1950er Jahren fand herman de vries über die informelle Malerei zur Kunst, gehörte in den 1960er Jahren zum Umfeld der Gruppe ZERO und arbeitete an seinen weißen Bildern (white paintings). Aus dieser radikalen Reduktion entstand die Faszination für das Spannungsfeld zwischen Natur und Kunst, die sich seither wie ein roter Faden durch sein Œuvre zieht.
Der Zufall und die Veränderung definieren und strukturieren das weitverzweigte Werk des Künstlers. Seit 1970 lebt er zurückgezogen im unterfränkischen Eschenau, wenn er nicht gerade die entlegensten Orte der Welt bereist. Auf seinen ausgedehnten Streifzügen sammelt er Naturalien, die er zuhause archiviert, katalogisiert und, ohne ihr Aussehen zu verändern, zu Bildern erhebt. Die Arbeiten von herman de vries folgen einem umfassenden Kunstbegriff, der die Sinne und den Intellekt gleichermaßen anspricht und in Anspruch nimmt.

Ausstellung: 13. Oktober 2019 – 1. Januar 2020

Lindenau-Museum Altenburg
Gabelentzstr. 5, 04600 Altenburg/Thüringen

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