Pirckheimer-Blog

"Dieses Franzbrötchen repräsentiert die 400.000 grafischen Arbeiten im MK&G – Dieser Krümel steht für die Arbeiten von Frauen: 1,5 %", Plakat, 2022. | © Guerrilla Girls (Courtesy: www.guerrillagirls.com)
Mi, 05.04.2023

The F*Word: Guerrilla Girls und feministisches Grafikdesign

Do women have to be naked to get into the Met. Museum? Mit diesem legendären Poster machte die Aktivist*innengruppe Guerrilla Girls 1989 in New York darauf aufmerksam, dass Frauen zwar ein beliebtes Bildmotiv sind, aber nur wenige weibliche Positionen in Museen, Galerien und Kunst-Institutionen ausgestellt werden. Seit mehr als 30 Jahren engagiert sich das international bekannte Kollektiv aus den USA mit humorvollen, aufklärenden und anklagenden Arbeiten gegen Sexismus, Rassismus, Diskriminierungen sowie Machtmissbrauch und Korruption im Kunstbetrieb. Für das MK&G entwickeln die Guerrilla Girls eine eigene Arbeit, die die Sammlung des Museums kritisch evaluiert. In der Ausstellung The F*word – Guerrilla Girls und feministisches Grafikdesign im MK&G bilden die Plakate der Künstlerinnengruppe den Ausgangspunkt der Gruppenschau, die rund 400 Arbeiten von 1870 bis heute umfasst. Die Ausstellung im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg ist bis zum 17. September 2023, Di–So 10–18 und Do 10–21 Uhr, zu sehen.

(MK&G/Pressemitteilung)

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