2025 ist Thomas-Müntzer-Jahr, und unter dem Titel Gerechtigkeyt wird in Mitteldeutschland 500 Jahren Bauernkrieg und seinen Auswirkungen im Nachgang der Reformation gedacht. Thomas Müntzer (ca. 1489–1525) ging als tragische Gestalt in die Geschichte ein. Die beiden Künstlerinnen Susanne Theumer und Andrea Ackermann haben sich intensiv mit Frauen und Landschaften der Reformation befasst und präsentieren ihre Arbeiten dazu ab 25.04.2025 auf Schloss Stolberg (Harz), im Geburtsort Müntzers. Die Ausstellung, die Zeichnung, Grafik und Malerei zeigt, ist als Hommage gedacht – gerade die Frauen der Epoche führen oft ein Schattendasein im Bewusstsein und sind doch wichtige Impulsgeberinnen in dieser so bewegten Zeit, ihre Schicksale sind nicht selten erschütternd. Und die Landschaften, immer wieder das Mansfeld als Herkunftsland der Idee darunter, in ihrer Ambivalenz und Schönheit sind eine Entdeckung wieder und wieder wert. Die Ausstellung Frauen und Landschaften der Reformation: Eine Hommage ist bis zum 21. Juni zu sehn.
(Bert Blaubart/Pressemitteilung)