Pirckheimer-Blog

Fr, 09.11.2018

Entdeckungen bei ganz besonderen Büchern

CHRISTIAN EWALD STELLT SEINE KATZENGRABENPRESSE VOR
Eine Veranstaltung des Freundeskreises Literaturhaus Heidelberg und der Pirckheimer-Gesellschaft

In seinem 1990 gegründeten Verlag »Katzengraben-Presse« veröffentlicht der Pirckheimer Christian Ewald, gelernter Grafiker aus Weimar, zwei Titel im Jahr. Für sein erstes Buch, das letzte der DDR, erhielt er prompt den »Preis der Stiftung Buchkunst«. Weitere Auszeichnungen folgten, u.a. so renommierte wie der »Premio Felice Feliciano di Verona« und der »V. O. Stomps-Preis 2013« mit einer Sonderausstellung im Gutenberg Museum Mainz.

Ewalds Bücher sind oft zweisprachig, erscheinen in 999 Exemplaren, davon 99 Vorzugsausgaben. In seinem Programm finden sich Titel von Heinrich Heine und Friedrich Schiller, vor allem aber Erstausgaben meist unbekannter Texte zeitgenössischer Autorinnen und Autoren, zuletzt »Schweipolt« von Gusel Jachina, die für ihren Roman »Suleika öffnet die Augen« mit dem wichtigsten russischen Literaturpreis ausgezeichnet wurde.

Gesammelt werden die Wunderstücke der »Katzengraben-Presse« von Museen und Bibliotheken, von Buchliebhabern im In- und Ausland. Und: Jede Buchpräsentation von Christian Ewald ist als Performance ein Kunstwerk für sich. Beat Brechbühl, der den Verleger dieses Jahr als Ehrengast der Frauenfelder Buch- und Druckkunstmesse in die Schweiz eingeladen hat: »Für mich ist Christian Ewald in Sachen Bücher, Gestaltung und Präsentation seiner Werke einer der einfallsreichsten Menschen.«

29. November 2018, 19 bis 21 Uhr

Haus Cajeth
Heidelberg, Haspelgasse 12

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