Wolfgang Grätz macht in seinem, soeben erschienenen 216. Frankfurter Grafikbrief auf eine interessante Neuerscheinung aufmerksam:
Eine neue Frans Masereel-Vorzugsausgabe
Die rührige, in Saarbrücken (wo Masereel nach dem 2. Weltkrieg eine Professur hatte) ansässige Frans-Masereel-Stiftung hat eine neue Ausgabe des aus 100 Holzschnitten bestehenden Werks „Die Stadt“ initiiert – eine gute Idee, denn das Buch ist aktuell wie bei seinem ersten Erscheinen 1925. Masereel ist ja der eigentliche Erfinder der Graphic Novel, in seinen seit Anfang des 20. Jahr-hunderts erschienenen Holzschnittbüchern erweist er sich als kritischer Chronist seiner Zeit wie als Romancier in Bildgeschichten. Dass er „nebenher“ hunderte Bücher mit Holzschnitten illustrierte, hat ihm einen Ehrenplatz im Buchkunst-Olymp eingetragen.
Weitere Thremen des 216. Frankfurter Grafikbriefs sind
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Der Original-Farbholzschnitt - 400 Jahre Ebbe, jetzt die Explosion! (Ausstellung 14. Februar - 29. März 2018, Büchergilde Buchhandlung & Galerie Frankfurt am Main)
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Früh übt sich! Katrin Stangl bietet Originalgrafik für die Jüngsten
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Ein weiterer Totentanz
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Matthias Roloff bearbeitet auch Borchert