Im Lockdown musste man buchstäblich kreativ werden, vor allem mit Kindern. So kam ich auf die Idee, Geschäftspapiere einmal anders zu nutzen und gemeinsam mit den Nachbarskindern Karten zu gestalten. Es getüftelt, Bleilettern gesetzt und Linol geschnitten – in der Druckerey Junior bekam die Schwarze Kunst frischen Wind.
Die Ergebnisse konnten sich sehen lassen: Einige der Karten waren so gut, dass ich auf die Idee kam, sie auf einer der größeren Maschinen zu drucken und in meinem Online-Shop anzubieten. Als Druckverfahren habe ich Hochdruck, Letterpress, Linolschnitt und Bleisatz angewendet.
Die Produktion der Karten in höherer Auflage habe ich allerdings selbst gemacht, also gedruckt, geschnitten und gerillt, weil diese Maschinen für die Kinder noch zu groß oder sowieso zu gefährlich sind.
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(Martin Z. Schröder)