Das Börsenblatt des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels hat am vergangenen Freitag die Preisträger des diesjährigen Deutschen Verlagspreises bekanntgegeben. Insgesamt werden 2026 85 unabhängige Verlage vom Staatsministerium für Kultur und Medien geehrt: 79 Häuser mit dem Gütesiegel und einer Dotierung von 18.000, drei mit einer Dotierung von 50.000 Euro, weiter werden je ein Nachhaltigkeits-, ein Innovationspreis (24.000 Euro) und für ein umsatzstarkes Verlagshaus ein undotiertes Gütesiegel vergeben. Die Verleihung erfolgt am 09.10.26 in Frankfurt.
Mit dabei sind viele renommierte unabhängige Verlage, auch erfreulicherweise einige noch nicht so bekannte. Ausgezeichnet werden u. a. der Anton G. Leitner Verlag, der Das Gedicht publiziert, der BeBra Verlag sowie der BuchkinderVerlag, BuchKunst Kleinheinrich, die E. A. Seemann Henschel Verlagsgruppe, der Elfenbein Verlag, Gans Verlag, Knabe Verlag Weimar, Kunstmann, mairisch, Matthes & Seitz, POP- und Rimbaud Verlag, Schöffling & Co., sisifo, Spector Books, SUKULTUR, Voland & Quist, Wunderhorn und der zu Klampen Verlag. Auch zwei Hörbuchverlage sind dabei.
Zum zweiten Mal nach 2024 wird auch der dr. ziethen verlag mit Sitz in Oschersleben geehrt, in dem neben einem frischen und sehr qualitätvollen aktuellen Paket Neuerscheinungen seit Ende der neunziger Jahre die Literaturzeitschrift des Landes Sachsen-Anhalt, oda – Ort der Augen, erscheint. Die Ausgaben sind auch stets mit einem Kunstteil bestückt, die jüngste Nummer, das Herbstheft, die 3/2026, mit Radierungen und Kohle-Kreidezeichnungen von Susanne Theumer (siehe Abb.), Gedichten von Andreas Reimann und Ralf Meyer, Prosa von Doro Leipoldt und Christoph Kuhn und der Antrittsrede von Anne Hahn als Magdeburger Stadtschreiberin – erschienen im September.
Ein gutes Zeichen in bewegter Zeit. Partner des Deutschen Verlagspreises sind: der Börsenverein des Deutschen Buchhandels e. V., die Kurt Wolff Stiftung an der Seite des Kulturstaatsministeriums.
(Kevin Konopke/Pressemitteilung)