Sonnenaufgänge, Seerosen, Licht- und Schatteneffekte: Nahezu jede und jeder hat eine Vorstellung davon, was ein impressionistisches Bild ausmacht. Woran die meisten dabei nicht denken, sind Druckgrafiken – Werke in Schwarzweiß, in Auflage und mit den technischen Herausforderungen, welche die für den Impressionismus so charakteristische Spontanität doch scheinbar unmöglich machen. Das Berliner Kupferstichkabinett zeigt in seiner Sonderausstellung 110 Werken von 40 Künstlerinnen und Künstlern des „anderen“ Impressionismus, darunter Édouard Manet, Auguste Renoir, James Whistler oder Lesser Ury. Unter dem punktfeinen Titel Der andere Impressionismus. Internationale Druckgraphik von Manet bis Whistler ist sie seit dem 25. September 2024 und bis zum 12. Januar 2025 in der Hauptstadt zu sehen. Kuratiert hat die Sache Anna Marie Pfäfflin, die Kuratorin für die Kunst des 19. Jahrhunderts am Kupferstichkabinett. Die Schau im Kulturforum am Matthäikirchplatz ist in der Woche von 10 bis 17, am Wochenende von 11 bis 18 Uhr zu sehen.
Der andere Impressionismus:
Internationale Druckgraphik von
Manet bis Whistler – eine
Sonderausstellung des Kupferstichkabinetts,
Staatliche Museen zu Berlin, vom
25. September 2024 bis 12. Januar 2025,
kuratiert von Anna Marie Pfäfflin,
Matthäikirchplatz, 10785 Berlin
Mi–Fr 10–17, Sa und So 11–18 Uhr
(Robert Grieger/Pressemitteilung)