Unter Bücherfreunden war es eigentlich schon lange unbestritten: Bücherstaub hält jung.
Heute wurde von der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina eine gemeinsam mit der Humboldt-Universität zu Berlin und der Freien Universität Berlin durchgeführte Langzeitstudie veröffentlicht, welche diese, bislang nur als These existierende, Auffassung stützt.
Für eine Experimentalgruppe von 1422 Studenten, die kontrolliert mindestens 5 Bücher pro Woche ausliehen, kauften oder wenigstens zur Hand nahmen, konnte gegenüber einer Kontrollgruppe von 567 Probanden, die sich ausschließlich am PC weiterbildeten, über einen Zeitraum von 24 Monaten eine doppelt hohe Immunität nachgewiesen werden, gleichzeitig hatte die Gruppe der Leser gegenüber der Gruppe der PC-User einen um 78 % geringeren Krankenstand. Auch die Auswertung der Blut- und Vitalwerte der Gruppe von Bücherfreunden ließ den Schluss zu, dass bei diesen bei annähernd gleichem Konsum von Genussmitteln eine langsamere Zellalterung vonstattenging.
Ein stützendes Gutachten wurde jetzt bei der University of Oxford, sowie der Harvard University in Auftrag gegeben.
Um dieses Ergebnis mithilfe unserer Mitglieder verifizieren zu lassen ist die Leopoldina jetzt an die Pirckheimer-Gesellschaft herangetreten und bittet Freiwillige gegen eine Aufwandsentschädigung um Mitarbeit.
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