Eine Stadt feiert das Einhorn, also vielmehr: ihr Einhorn. Ja, zur feierlichen Wiederankunft und glücklichen Heimkehr des restaurierten Einhornteppichs wird dem wohl zaubrigsten und edelsten aller Fabelwesen in Brandenburg an der Havel ein so würdiger wie berührender Empfang bereitet – mit einem eigens organisierten Einhornfest. Dieses findet statt am kommenden Freitag, den 19. Juni 2026, Beginn: 15 Uhr, in der Brandenburger St.-Gotthardt-Kirche (Gotthardtkirchplatz 08, 14770 Brandenburg an der Havel). Der berühmte Einhornteppich wurde im letzten Herbst nach 600 Jahren abgenommen und restauriert, im Anschluss wurde er in der Einhornausstellung im Barberini in Potsdam gezeigt. Für seine Rückkehr nach Brandenburg wurde eine Spezialvitrine gefertigt, in der er künftig gezeigt wird. Viele Jahre führte er ein eher stilles Dasein; seine Präsenz in Potsdam half, das gründlich zu ändern. Mittlerweile braucht das Exponat aus dem 15. Jahrhundert den Vergleich mit seinen thematischen Geschwistern nicht zu scheuen. Bei der Feier werden auch die von Mentor und Pirckheimer-Freund Armin Schubert angeleiteten Bücherkinder Brandenburg zwei große Parts mit Lesebeiträgen und einer Slideshow ihrer Bilder beisteuern. Im letzten Jahr arbeiteten sie, u. a. unterstützt darin von den Pirckheimern und der Galerie Sonnensegel vor Ort, an einem Buch zum im wahrsten Sinn des Wortes fabelhaften Thema. Auch der Film Das Einhorn. Kulturgeschichte einer Sehnsucht, an dem die Bücherkinder neben vielen anderen Instanzen aus Deutschland und Frankreich beteiligt sind, wird auf dem Fest gezeigt – sein Regisseur Mathias Frick erwartet. Auch Restauratorin Julia Zitzmann und Vertreter des Barberini und der Reemstma-Stiftung werden bei der Feier, die von Philipp Mosch von der Gemeinde sowie OB Daniel Keip geleitet wird, dabei sein.
(André Schinkel/Pressemitteilung)