Sir Thomas Franke, künstlerischer Tausendsassa und Pirckheimer-Freund aus Bonn, lädt für den Sonntag, den 17. Maien 2026 (Einlass ab 19 Uhr) zur Lesung Das letzte Problem in die Zone Blues Bar (Maxstraße 2a, 53111 Bonn, Telefon: (0228) 69 57 57) in die ehrwürdige Bundesstadt am Rhein ein. Oder wie er es ganz höchstselbst formuliert: „Jawollski, liebe Interessentinnen und Interessenten meines künschtelerischen Herumdilettierens, hiermit möchte ich nach langer Zeit wieder einmal ein Plakattewitsch im Internetz an die Litfaßsäule schlagen: ein Plakattewitsch, mit welchem ich darüber informiere, daß ich gegenwärtig eine Lesung vorbereite (...) zu der ich, mein lockeres Maulwerkzeug gebrauchend, Conan Doyles Holms’sche Kriminalgeschichte Das letzte Problem (auch Sein letzter Fall oder Sherlock Holmes’ Untergang) schwadronieren werde.“ Worum handelt es sich dabei? „Es handelt sich um Dr. Watsons Bericht vom Tod seines Freundes Sherlock Holmes (dem sich am 06. September dieses Jahres, im Rahmen der 20. Lesereise durch die Bonner Altstadt, am selben Ort vorgetragen, die überaus spannende, genial von Sir Arthur Conan Doyle geschriebene Kriminal-Erzählung über die ‚Wiederauferstehung‘ des Sherlock Homes, Im leeren Haus, anschließen wird). Dr. Watson, Freund und Mitarbeiter des Meisterdetektivs Sherlock Holmes, beginnt seinen Bericht über seines Freundes Kampf gegen Holmes’ düsteren Widersacher, den gefährlichen Professor Moriarty, der mit dem Sturz der beiden in die beim schweizerischen Dorf Meiringen gelegenen Reichenbachfälle endet, mit den Worten: ‚Mit schwerem Herzen greife ich zur Feder, um den hervorragenden Geistesgaben meines Freundes Holmes für alle Zeiten das letzte Denkmal zu setzen‘ ...“ Wenn das nicht aufregend zu werden verspricht. Vorverkauf und Anmeldung zum Gig: Reservierungen sind aufgrund des knappen Platzangebots erbeten, Kontakt: siehe oben. Es wird ein lässiger Obolus von 10 Euro erhoben, vor allem, Zitat Thomas Franke: „... damit der Vorträger die Unmengen Wein und Schnaps und Bier bezahlen kann, die er im Verlauf des Vortrags in sich hineinschütten wird.“ Es wird hingegangen, mit weitem Ohr und Aug gelauscht, was keine Bitte ist.
(André Schinkel)