Folgendes Schreiben ging an die Bücherkinder Brandenburg, die sich 2019 mit Arno Mohr beschäftigten, woraus das nebenstehende Buch "Arno Mohr von hinten oder Nichts geht verloren" entstand:
"Der so bescheidene wie geniale Berliner Grafiker und Zeichner Arno Mohr wäre im Sommer 110 Jahre alt geworden. Ein triftiger Anlass, seine Arbeiten in Erinnerung zu rufen.
Online können Sie ab sofort die gesamte Ausstellung zu den Themen Lebenslauf, Berlin, Theater und Kleine Szenen anschauen.
Im Frühjahr 1994 führte Doris Leo ein bisher unveröffentlichtes Interview mit Arno Mohr. Zu Beginn sagte er: "Was soll ich Ihnen erzählen? Wir haben früher gesagt: Erzähl doch mal aus deinem Leben, es braucht nicht unbedingt wahr zu sein." Lesen Sie im Folgenden Ausschnitte aus diesem ganz und gar wahrhaftigen Interview, thematisch ausgewählt zu Radierungen aus seinem bekannten Zyklus "Mein Lebenslauf".
Wenn Sie die Stimme von Arno Mohr hören möchten, klicken Sie bitte hier. Im Gespräch liest Arno Mohr einen Text von Paul Holz über die Rolle des Zeichners. Die ersten beiden Sätze sind der veralteten Aufnahmetechnik zum Opfer gefallen. Sie lauten: "Der Zeichner hat es schwer. Er bleibt oft im Dunkeln..."
Sandau & Leo Galerie GbR
Tucholskystraße 38, 10117 Berlin