Ulrich Woelk, von dem u.a. im Hybriden-Verlag von Hartmut Andryczuk seit über 10 Jahren Künstlerbücher erscheinen, hat den Alfred-Döblin-Preis, der "für ein längeres, noch unabgeschlossenes Prosamanuskript" vergeben wird, gewonnent. Glückwunsch!
Die Begründung Jury: „Der Alfred-Döblin-Preis 2019 geht an den Berliner Schriftsteller Ulrich Woelk. Sein Romanprojekt ‚Für ein Leben’ erzählt am Beispiel zweier Frauen aus unterschiedlichen sozialen Milieus rund ein halbes Jahrhundert Berliner und europäischer Geschichte. Detailgenau, lebensnah, tragisch und komisch geht Ulrich Woelk den großen Fragen des Lebens nach: Liebe und Tod.“
Ulrich Woelk, 1960 in Bonn geboren und in Köln aufgewachsen, promovierte 1991 in Physik. Von 1988 bis 1995 arbeitete er als Astrophysiker an der Technischen Universität Berlin. Sein erster Roman, Freigang, erschien 1990 im S. Fischer Verlag und wurde mit dem aspekte-Literaturpreis ausgezeichnet. Sein erstes Theaterstück, Tod Liebe Verklärung, erschien 1992 und wurde 1993 am Schauspielhaus Köln uraufgeführt. Seit 1995 lebt Ulrich Woelk als freier Schriftsteller und Dramatiker in Berlin. Sein Werk wurde in viele Sprachen übersetzt und umfasst neben Romanen zahlreiche Theaterstücke, Hörspiele, Reportagen und Essays. 2005 erhielt Woelk den Thomas-Valentin-Literaturpreis.
Zuletzt erschien im Hybriden-Verlag der erste von sieben geplanten Bänden unter dem Titel PLANETENSCHREIBER. Dieses, von bei Hartmut Andryczuk illustrierte Künstlerbuch beschreibt einen Aufenthalt auf dem Planeten MERKUR.