Aufgrund der aktuellen Situation findet auch der 39. Dresdner Graphikmarkt nur virtuell statt.
Der Dresdner Graphikmarkt entstand aus dem Bemühen, zeitgenössische graphische Kunst für jeden Interessenten zugänglich zu machen und aufgrund des Marktcharakters preiswert anzubieten.
„Durch Jahrzehnte gehört gerade die Grafik zu den schöpferischsten Äußerungen Dresdner Künstler.“ Mit diesen Worten begründet der Dresdner Kunsthistoriker und Denkmalpfleger Dr. Fritz Löffler den „oft geäußerten und niemals erfüllten Wunsch“ zur „Durchführung eines Marktes für Dresdner Grafik im umfassendsten Sinne“.
Mit den Anfängen im Jahr 1976 und den alljährlichen Graphikmärkten seit 1984 ist dieser Wunsch Wirklichkeit geworden. Von Anfang an wählten die Organisatoren die teilnehmenden Künstlerinnen und Künstler aus. Bedingung war damals die Mitgliedschaft im Verband Bildender Künstler.
Der Dresdner Graphikmarkt überstand die politische Wende 1989/1990. Seit 1991 unterstützt die Ostsächsische Sparkasse Dresden den Dresdner Graphikmarkt in vielfältiger Weise und hat daher einen großen Anteil an seinem Fortbestand.
2012 gründeten die Mitglieder der Arbeitsgruppe Dresdner Graphikmarkt einen Verein. Die Vereinsmitglieder entscheiden wie bisher in jedem Jahr neu über die Künstlerinnen und Künstler, die eine Einladung zum Dresdner Graphikmarkt erhalten.
Geblieben sind die Ziele des Dresdner Graphikmarktes: Vielfalt, hohe Qualität der Arbeiten bei moderaten Preisen.
1. bis zum 29. November 2020