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Bienenstock und Bücherkarren - Hauszeitschriften von Verlagen der DDR
Vortrag
Am 20. November 2025 versammelte sich die Berlin-Brandenburgische Gruppe der Pirckheimer-Gesellschaft erneut in der Staatsbibliothek Berlin, Unter den Linden. Unser Mitglied Carsten Wurm, langjähriger Redakteur der „Marginalien“ stellte eine Literaturgruppevor, die inzwischen weitgehend in Vergessenheit geradten ist. Es handelt sich hierbei um die Hauszeitschriften, die von einzelnen DDR-Verlagen herausgegeben wurden. Die bekannteste ist „Das Insel-Schiff“, die neben der Vorstellung von Neuerscheinungen auch Informationen über den Verlag brachte. Andere Blätter waren die „Korrespondenz des S.-Fischer-Verlags“ und der „Diederichs-Löwe“. Eine der ersten war der 1953 gegründete „Bienenstock“, die Hauszeitschrift des Aufbau-Verlags. „Rütten & Loening“ gab die Zeitschrift „Neues von Rütten & Loening“ heraus und der „Reclam-Verlag“ veröffentlichte 2x jährlich „Das Reclam-Buch“. Im Verlag „Volk & Welt“ erschien von 1957-1997 „Der Bücherkarren“ für den 1958 Werner Klemke das Signet schuf. Andere Verlagszeitschriften waren u.a. „trajekt“ (Hinstorff-Verlag), „aspekte“ (Mitteldeutscher Verlag), impressum (Henschelverlag), „Morgen Bücher“ (Buchverlag der Morgen). Nach 1990 stellten die Hauszeitschriften der DDR-Verlage eine nach der anderen ihr Erscheinen ein. Den Verlagen fehlten für den Druck die Mittel, sodass sie andere Wege der Werbung gehen mussten. [gekürzt nach dem Bericht von Manfred Funke für Marg. H. 260]
Staatsbibliothek zu Berlin
Unter den Linden 8
Treffpunk bis 18.55 am Diensteingang links in der Säulenvorhalle vor dem Brunnenhof
10117 Berlin
Deutschland