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Pirckheimer-Blog

Do, 07.09.2017

Der Kalender 2017 - 12 Sternzeichen-Holzschnitte von 12 Künstler*innen aus Halle zieren den Kalender für das Jahr 2017. Auf einer Doppelseite pro Woche bietet das Kalendarium im Schulheftformat viel Platz für Notizen. Der Umschlag aus nachtblauem Karton wurde in der Buchdruckwerkstatt des b.a.c.H. mit einem silbernen Sternen-Linolschnitt bedruckt. Die Auflage ist limitiert auf 200 Exemplare. Die zwölf Holzschnitte sind außerdem in einer Auflage von je zwölf Exemplaren im Format 30 x 24 cm als farbige originalgrafische Drucke auf Büttenpapier erhältlich und konnten direkt bei den Künstlern erworben werden.

bacH-Kalender 2018

Das book art center Halle, kurz bacH, ist eine offene Plattform für Künstler und Gestalter, die dem Medium Buch zugewandt sind. Ausgangspunkt ist eine achtköpfige Ateliergemeinschaft in Halle an der Saale, in der digitale und analoge Gestaltung zusammentreffen. Unter diesem Dach versammeln sich Grafikdesign, von Fotografie, originalgrafische Drucktechniken sowie Buch- und Einbandkunst, darunter die Buchkünstlerinnen Annegret Frauenlob, Rita Lass, Friederile von Hellermann, Claudia Richter und Petra Reichenbach.
Buchkunst ist für bacH das Zusammenspiel von Text und Bild und die Verschmelzung einzelner Gestaltungselemente zu einem Ganzen. Mit dem Netzwerk bacH wird zahlreichen Buchkünstlern in Halle ein Gesicht gegeben und der Austausch in künstlerischen und praktischen Fragen angeregt.

Einmal im Jahr entsteht hier der bacH-Taschenkalender als gemeinsames Projekt, der von der Buchkünstlerin Petra Reichenbach vom b.a.c.H. book art center Halle anläßlich der Büchermesse DRESDEN (ER)LESEN auf Schloss Albrechtsberg am 10. September 2017 von 10 bis 18 Uhr allen Bücherliebhabern neben weiteren Grafiken und Künstlerbüchern präsentiert wird.

Unbezeichneter Holzschnitt aus Die Kugel, Heft 2, Januar/Februar 1920
Bruno Beye, Café du Dome, Lithografie, 1926 / um 1960

DIE KUGEL

Bruno Beye- Max Dungert – Günther Vogler
und die Künstler der Magdeburger Kugel
Avantgarde in Mitteldeutschland um 1920

Eine Ausstellung der Cranachstiftung Wittenberg

Mitten im Luther-Getü(h)mmel der Stadt Wittenberg hat die Cranachstiftung unter Führung von Dr. Marlies Schmidt eine Ausstellung eröffnet, die außer den Rufen nach Veränderung aber auch gar nichts mit Martin Luther zu tun hat. Der in Wittenberg ansässige Sammler und Pirckheimer-Freund Dr. Gerd Gruber  hat in jahrelanger, fast kriminalistischer Forschungsarbeit neue Erkenntnisse und Dokumente über die Künstler der legendären Magdeburger Künstlervereinigung für neue Kunst und Dichtung DIE KUGEL, zu Tage gefördert. Alle in der kleinen Ausstellung gezeigten Grafiken und Dokumente stammen ausschließlich aus der Sammlung Dr. Gerd Gruber, die vom Land Sachsen-Anhalt in die Liste des national wertvollen Kulturgutes aufgenommen wurde.
Die Künstler der KUGEL traten seit der Gründung 1919 in Wort und Bild für eine Veränderung der Welt nach dem katastrophalen Ersten Weltkrieg ein und galten als eher linksgerichtet. Sie gaben, es erschienen nur zwei Hefte, die gleichnamige Zeitschrift mit Dichtung und Grafik heraus. Danach folgte eine „Nachgruppe“ mit dem Titel „Wir aber“. Erich Weinert als Mitglied und Johannes R. Becher als Gast waren für den literarischen Teil der Gruppe die bekanntesten Künstler. Die berühmte NOVEMBERGRUPPE in Berlin sah in der Kugel auch so etwas wie eine Ortsgruppe in Magdeburg.
Die Wittenberger Ausstellung, die 2018 auch im Magdeburger Literaturhaus gezeigt wird, konzentriert sich vor allem auf die Protagonisten Bruno Beye, Max Dungert und Günther Vogler. Während von Beye (1895–1976) (er war 1973 noch Gast des Pirckheimer-Jahrestreffens in Magdeburg und steuerte zur Grafik-Mappe Magdeburger Künstler für die Pirckheimer noch ein Selbstporträt bei) etwas mehr bekannt ist und auch Publikationen über ihn vorliegen, sieht das bei Max Dungert (1896–1945) und Günther Vogler (1895–1945) schon wesentlich magerer aus. Das konnte nun verändert werden, denn die Cranach-Stiftung gab einen 68-seitigen Katalog mit neuesten Erkenntnissen der Gruberschen Forschung heraus, so zum Tod von Max Dungert und Günther Vogler 1945, den Innenraumgestaltungen Dungerts für die Architekten Rosenthal und Gellhorn, das in der Nazihaft geschriebene Tagebuch Voglers und vieles andere mehr.
So schnell DIE KUGEL als maßstabsetzende Künstlergruppe in der Provinz aufblühte, so kurz war auch ihre Existenz. Nachdem die drei wichtigsten Künstler Magdeburg verlassen und nach Berlin und später ins Sauerland gingen, schleppte sich die Arbeit der Kugel auf Sparflamme bis 1923 hin. Trotz der kurzen Lebensdauer gehört die KUGEL zu den wichtigsten Impulsgebern in der Kunst nach 1918.

(Jörg-Heiko Bruns)

Zur Ausstellung erschie ein Katalog. 68 Seiten (A4-Format), Preis 10 Euro, zu beziehen über die Cranach-Stiftung Wittenberg.

Einige Bilder der Ausstellung können hier betrachtet werden, die Abb. wurden zur Verfügung gestellt von Gerd Gruber.

Ausstellung: 26. August - 15. Oktober 2017

Cranach-Stiftung Wittenberg
Markt 4 | 06886 Lutherstadt Wittenberg

Mi, 06.09.2017

Heinz Hellmis. Schrift und Buchkunst als Lebenswerk

Die Herausgeberinnen Linde Kauert und Dr. Brigitte Hammer stellen inmitten der Ausstellung ›Lose und gebundene Kunst der Edition ZWIEFACH‹ das Buch ›Heinz Hellmis. Schrift und Buchkunst als Lebenswerk‹ vor.

2007 gründete Heinz Hellmis (1935-2014) zusammen mit Linde Kauert die Edition ZWIEFACH. Drei Jahre nach seinem Tod wird jetzt das Buch ›Heinz Hellmis. Schrift und Buchkunst als Lebenswerk‹ veröffentlicht. Schon mit 16 Jahren stand der spätere Buchgestalter im Ruf eines Wunderkindes bezüglich seiner Fähigkeiten im Schriftenschreiben. Er hat mit geschriebenen und gezeichneten Alphabeten, gezeichneten und handgeschriebenen Vorlagen für Buchtitel, kalligrafischen- und typografischen Arbeiten ein vielseitiges und umfangreiches Lebenswerk geschaffen, das in diesem Gedenkbuch dargestellt wird. Es basiert weitgehend auf den Entwürfen, die Heinz Hellmis noch eigenständig entwickelt hatte und ist somit das letzte Buch in der Reihe der ›Kiebitzbücher‹ der Edition ZWIEFACH.Es enthält ca. 240 Abbildungen und Texte von Roland Berger, Gotthard Erler, Elmar Faber, Brigitte Hammer, Jürgen Jahn, Linde Kauert, Elke und Lothar Lang, Kuno Lomas, Katharina Pieper, Richard Pietraß, Ursula Popp, Günther H.W. Preuße, Astrid Priebst-Tröger, Wolfgang Rasch, Klaus Schirrmeister, Marlies Schnaibel, Eckehart SchumacherGebler, Eva Strittmatter, Hans Ticha, Silvia Werfel, Hans-Jürgen Willuhn, Carsten Wurm.

Das Buch kann hier bestellt werden.

Ausstellung: 1. September - 26. Oktober 2017
Buchvorstellung: 27. September 2017, 17.00 Uhr

Bezirkszentralbibliothek ›Mark Twain‹ | Artothek Marzahner Promenade 52-54 | 12679 Berlin (im Freizeitforum Marzahn)

entwerter/oder, Nr. 33, Berlin 1989
Numeralien

John Gerard, Uwe Warnke – neben-, mit-, füreinander

PAPIER, BUCH, ZEITSCHRIFT

Unter diesem Thema wird eine Ausstellung in Offenbach stehen.

Uwe Warnke, Autor, und Verleger, 1956 in der DDR geboren, gibt ab 1982 in Berlin im Untergrund die Künstlerzeitschrift „entwerter/oder“ heraus. Die Zeitschrift entstand in einem Biotop von Kreativen, die gegen staatliche Repressalien und geistige Einengung aufbegehrten. 1990 gründete er den Uwe Warnke-Verlag, der 1991 mit dem V.O.Stomps-Preis ausgezeichnet wurde. In intensiver Zusammenarbeit mit Künstlern wie Ottfried Zielke, Gerhild Ebel und John Gerard entstehen Bücher in kleinen Auflagen oder als Unikat, die oftmals serielle Texte des Autors Uwe Warnke zum Inhalt haben. Warnke gehört als homo politicus zu den Künstlern, die regen Anteil an politischen Entwicklungen und gesellschaftlichen Prozessen nehmen und diese stets kritisch hinterfragen.

Papier ist das Medium von John Gerard (*1955). Der gebürtige Amerikaner lebt und arbeitet seit Mitte der achtziger Jahre in Deutschland. Seine handgeschöpften Papiere mit ihren farbigen Aufschöpfungen oder Einsprengungen sind nicht mehr bloße Beschreib- oder Bedruckstoffe, sondern geben seinen Büchern ihre künstlerische Ausdrucksform. Gerards Papiere spüren Inhalten nach und loten die Texte seiner Bücher aus. Neben freien Arbeiten umfasst Gerards Œuvre zahlreiche Künstlerbücher, oftmals auch in Zusammenarbeit mit anderen Künstlern, so mit Fritz Best, Bodo Korsig und Ottfried Zielke.

Nachdem sich Uwe Warnke und John Gerard 1991 auf der Minipressenmesse in Mainz kennengelernt hatten, entstand ihr erstes gemeinsames Buch „Numeralien“, seitdem entstanden etliche gemeinsame Bücher. Beide Künstler sind Netzwerker und Kommunikatoren innerhalb der heterogenen Buchkunstszene. Augenscheinlich wird ihr Zusammenspiel auch auf der Frankfurter Buchmesse, wo sie seit mehr als 20 Jahren einen Doppelstand betreiben: zwei denkbar unterschiedlich in Ihrem Wirken ausgerichtete Antreiber der Szene finden sich zusammen; der eine aus den USA stammend, seit seinem Studium in Bonn in der Kunstgeschichte fast ebenso vertieft wie in seine Papierkunst; der andere in Ostberlin verlegerisch aktiv, um die Gesellschaftsverhältnisse vor wie nach der Wende kritisch zu beleuchten. Dieser Mix der politisch-territorialen Verankerung wird umspielt von Gerards frühzeitigem Arbeiten in der Künstler-Werkstatt Bethanien, Berlin, und der gezielten Orientierung Warnkes in den Westen, Deutschland wie die USA, um seinen Aktionsradius zu erweitern. Die Ausstellung zeigt einen Überblick über das langjährige Buchschaffen beider Künstler. Im Mittelpunkt stehen Gemeinschaftsarbeiten, zu sehen sind jedoch auch Werke, die unabhängig voneinander entstanden sind.

Ausstellung: 16. September - 5. November 2017

Klingspor Museum
Herrnstr. 80, 63065 Offenbach

Di, 05.09.2017

Zwei Texte von Heiko Michael Hartmann

Der Pirckheimer Michael Ley kann eine Neuerscheinung vorstellen, den Titel NEMESIS DIVINA ODER DER WOLKENTAXONOM mit einem Text von Heiko Michael Hartmann mit 2 eingebundenen Originalgraphiken von miley. Einer Vorzugsausgabe wird eine farbige Radierung beiliegen, eine Homage an Joseph Beuys "zeige deine Wunden" und das "Braunkreuz". Das Titelbild, eine Kombiation aus analoger und digitaler Zeichnung ist ach als Originalholzschnitt erhältlich.

Ein in gleicher Ausstattung erscheinende Titel von Heiko Michael Hartmann DRINNEN, DRAUSSEN enthält Farbholzschnitte von Udo Würtenberger.

Bibliophile Broschur | 36 Seiten inkl. Umschlag | Fadenheftung | 120 g Römerturm Werkdruck

Normalausgabe No. 1 - 30, 18 € | Vorzugsausgabe No. I -  XX, 40 € | beide Titel im Pappschuber 36 € / 80 €

Mo, 04.09.2017

Foto: Ralf Wege

Fotos vom Pirckheimer-Jahrestreffen

Das Jahrestreffen der Pirckheimer-Gesellschaft wurde von vielen Fotoapparaten begleitet - einige der Fotos (von Abel Doering) finden sich auf Google, auf unerer Homepage (von Ralf Wege) und weitere (von Ralf Parkner) auf Facebook

Gern können weitere Aufnahmen zur Veröffentlichung an den Blogbetreiber gesendet werden.

So, 03.09.2017

Die Kunst der Sammlung – Peter Zitzmann

Der dritte Band in der Reihe von Hartmut Andryczuk (Hybriden-Verlag). Ein Gespräch mit dem in diesem Jahr verstorbenen Privatsammler Peter Zitzmann.

Themen: Künstlerzeitschriften, Ver Sacrum, William Morris, Xylon, Künstlerzeitschrift Herzattacke, Derriere le Miroir, Originalgrafik und Originalarbeit, Konrad Lengenfelder und die Anfänge der Sammlung Zitzmann, Carl Ferdinand Mayer, Original Hersbrucker Bücherwerkstätte, Albrecht-Dürer-Gesellschaft, schPeZi-Presse, Germanisches Nationalmuseum, Druck & Buch, Peter Angermann, Harri Schemm, Poetenfest Erlangen, Karl-Georg Hirsch, Institut für moderne Kunst Nürnberg, Systematisierung der Künstlerbücher, Kunstvereine, weiße Handschuhe, Erwerbungen, Antiquariate, Erlanger Comic-Salon, Mini-Messen und Übernachtungen im Atombunker, Medienpräsenz von Künstlerbüchern. 

Originalzeichnungen und Handschriften von Hartmut Andryczuk zu den Kommentaren von Peter Zitzmann.

Hybriden-Verlag | Series: Die Kunst des Sammelns | Copies: 30 | 650 €

Do, 31.08.2017

Table Ronde

Die Graphik zum diesjährigen Jahrestreffen schuf Rainer Ehrt.

In der Gesprächsrunde findet sich

E.T.A. Hoffmann | Chodewiecki | Bettina von Arnim | Voltaire | Hauptmann | Fontane | Döblin | Brecht | Kleist | Le Roi de Prusse

Die Pirckheimer-Gesellschaft stellt sich vor

Zum morgen beginnenden Jahrsetreffen gab Ralph Aepler auf PotsdamTV ein Interview, welches hier angesehen werden kann (Dauer 5:30 min) 

Bertolt Brecht
Rainer Ehrt

Eine Ausstellung zum Pirckheimer-Jahrestreffen

Am Vorabend und aus Anlass des Jahrestreffens der Pirckheimer-Gesellschaft wurde heute in der Landesbibliothek Potsdam mit Grafik aus den Künstlerbüchern von Rainer Ehrt eröffnet.

Nach kurzen Eröffngsworten der Direktorin Marion Mattekat, die Ihrer Freude Ausdruck gab, diese Ausstellung und die Pirckheimer in Potsdam begrüßen zu können und einer Begrüßung durch Ralph Aepler, der u.a. auch darauf verwies, dass mit der Mitgliedschaft von Rainer Ehrt eine lange bestehende Notwendigkeit Erfüllung fand, rezitierte Rainer Ehrt eindrucksvoll Verse des 2015 verstorbenen Freundes, Schriftsteller und Lyrikers Rainer Kirsch - ein Höhepunkt der Vernissage!

Ausstellung: 31. August - 14. Oktober 2017 | Jahrestreffen: 1. - 3. September 2017

Stadt- und Landesbibliothek im Bildungsforum Potsdam | Hauptbibliothek, EG, Foyer

Für weitere Informationen und Fotos siehe hier.

 

Mi, 30.08.2017

Abb. aus dem Album von Heinrich Friedrich von Diez - Mongolische Reiter mit Gefangenen

Heinrich von Diez - Orient-Gesandter Friedrich II.

Ihre Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz lädt Sie herzlich ein zum Vortrag: Prof. Dr. Hendrik Birus (München/Bremen) spricht über Goethes Hochschätzung des ‚Liebhabers‘ und ‚Polemikers‘ Diez.

Heinrich Friedrich von Diez (1751-1817) wurde im Jahr 1784 von Friedrich II. nach Konstantinopel gesandt, dort verbrachte er sechs Jahre. Später nahm der gute Kenner des Orients als Schriftsteller und Privatgelehrter bedeutenden Einfluss auf das geistige Leben in Berlin, Potsdam und Kolberg. Seine Schriften standen im Zeichen des Sturm und Drang, Goethe würdigte den streitbaren Gelehrten als eine Inspirationsquelle für seinen West-östlichen Divan. Der Königlichen Bibliothek in Berlin, heute Staatsbibliothek zu Berlin, vermachte der leidenschaftliche Sammler seine Privatbibliothek mit 17.000 Druckschriften und mehr als 850 orientalischen und abendländischen Handschriften. Diese Diez-Sammlung gehört heute zu den kostbarsten Sammlungen der Staatsbibliothek.

Anmeldung 

Außerdem widmen sich in einem Symposium Wissenschaftler/innen aus den U.S.A., Japan, der Schweiz, der Türkei und Deutschland dem Leben und Wirken Heinrich von Diez‘, siehe orient/aktuelles. Bei Interesse können Sie sich auch dafür noch bis zum 31. August anmelden, dies bitte ebenfalls bei orientabt.

Vortrag: 7. September 2017, 18 Uhr | Symposium: 7. und 8. September 2017

Staatsbibliothek zu Berlin | Orientabteilung | Potsdamer Str.

Di, 29.08.2017

Erik Seidel, Idyll, Farbholzschnitt, Deckblatt

14. Vogtländische Kunstkalender 2018

Ab dem 01.09.2017 liegt der neue, der 14. Vogtländische Kunstkalender für 2018 vor. Vierzehn Jahre Vogtländischer Kunstkalender, jedes Jahr eine kleine Sammlung mit wertvoller Originaldruckgrafik, 13 Kunstwerke je Kalender, wie immer signiert und nummeriert von hervorragenden Künstlern, in einer kleinen Auflage von nur 65 Exemplaren!

Der Kalender kostet in diesem Jahr nur 350 € (zzgl. 10 € / versicherter Versand) Die Kalender werden im Pappschuber geliefert.

Teilnehmer 2018 – 14.Vogtländischer Kunstkalender

  1. Harald Alff aus Leipzig, Farbholzschnitt
  2. Christiane Werner aus Leipzig, Farbholzschnitt
  3. Barbara Mäder-Ruff aus Lonnerstadt, Radierung
  4. Lichtblau aus Niederwiesa, Farbholzschnitt
  5. Christoph Wischniowski aus Dresden, Aquatinta
  6. Joachim Lautenschläger aus Neustrelitz, Lithografie
  7. Katrin Zickler aus Dessau, Farblinolschnitt
  8. Amei Diaz aus Paris, Farbholzschnitt
  9. Andrea Ackermann aus Halle/S. Radierung
  10. Ingo Duderstedt aus Leipzig, Photogravur
  11. Tino Rex aus Rodewisch, Farbholzschnitt
  12. Andrea Lange aus Kemberg, Farbholzschnitt
  13. Erik Seidel aus Plauen, Farbholzschnitt / Deckblatt

Erik Seidel | Nach den drei Bergen 33 | 08527 Plauen

Jahrestreffen 1. bis 3. September in Potsdam

Potsdam ist vom 1. bis 3. September Austragungsort des Jahrestreffens 2017 der Pirckheimer-Gesellschaft.

Am Anreisetag werden zwischen 10.30 und 15 Uhr in der Stadt- und Landesbibliothek im Bildungsforum Potsdam die Tagungsunterlagen ausgegeben. Zugleich werden dort bis 16.30 Uhr zwei Buchkünstler, drei Verlage und zwei Antiquariate einen Buchmarkt aufbauen. Um 17 Uhr treffen sich die Teilnehmer zum Festvortrag in der SLB, im Anschluss (18.30 Uhr) findet die Mitgliederversammlung statt. Tagungshotel ist das »Mercure Hotel Potsdam City«,.wo am Sonnabend auch das traditionelle Festessen mit Auktion stattfindet.

Weitere Informationen und Höhepunkte des Treffens unter Veranstaltungen.

Mo, 28.08.2017

Klaus Ferentschik - Bisquitkrümel

Das Herbstprogramm der PalmArtPress startet mit der ersten Veranstaltung am Sa. 9. September mit der Vorstellung der Neuerscheinung "Bisquitkrümel". Es wird von Klaus Ferentschik (Lesung) und Horst Hussel (Ausstellung) präsentiert. "Musica Responsa" (Heidemarie Wiesner, Klavier, und Waltraut Elvers, Bratsche) werden den Abend umrahmen - natürlich wartet hinterher wieder ein Buffet inklusiv Getränke auf die Teilnehmer.

Bei diesen Bisquitkrümeln handelt es sich um 77 literarische Miniaturen bzw. Mikroromane; so kurz, dass es kürzer kaum geht und trotzdem alles darin steht. Ohne Scheu erzählen sie – auf teils humorvolle, teils aber-, für- & irrwitzige, teils traurige, teils ironische, teils sarkastische, teils vulgäre, teils mörderische (u. v. m.) Weise – von vorstellbaren und unvorstellbaren Möglichkeiten und Unmöglichkeiten der erdenklichen und unerdenklichen Art. Die sie illustrierenden Tuschezeichnungen hat Horst Hussel eigens dafür geschaffen.

ISBN: 978-3-941524-93-4 | Miniaturen | 90 Seiten | Klappenbroschur | € 20

Vorzugsausgabe mit Radierung von Horst Hussel | Auflage 33 Exemplare | € 70

PalmArtPress | Pfalzburger Str. 69, 10719 Berlin

So, 27.08.2017

Relaunch: Barbara Beisinghoff

Barbara Beisinghoff, Papierschöpferin, Buchkünstlerin  und Graphikerin, hat ihren Webauftritt neu gestaltet - siehe hier.

Am 30. August 2017 um 17 Uhr wird Èloise Plamondon-Pagé aus Québec im Atelierhaus Beisinghoff in Rhoden die Arbeiten ihres Druckaufenthaltes präsentieren.

Am 17.9.2017 um 15 Uhr berichtet dann Barbara Beisinghoff in der Ausstellung „Yatoo trifft Dreieich“ in der Städtischen Galerie, Fichtestr. 50 in Dreieich über den Lustgarten-Kunstpfad, Rhoden in Waldeck.