Sie sind hier

Blog

Pirckheimer-Blog

Sa, 28.10.2017

Palmbaum #65

Am 24. August 1617 wurde in Weimar die »Fruchtbringende Gesellschaft« gegründet - die erste deutsche Literaturvereinigung. Das Erstaunliche daran: Fürsten der protestantischen Höfe erheben die Pflege der deutschen Sprache und Literatur quasi zu ihrem gemeinsamen Regierungsprogramm. Eine real gelebte Utopie? Diese wurde "Vorbild" der »Thüringischen Literaturhistorischen Gesellschaft Palmbaum« e.V.: In der Tradition der »Fruchtbringenden Gesellschaft« stehend, dient der Verein der streitbaren Erschließung des literarischen Erbes sowie der Förderung gegenwärtiger Literatur und Sprache in Thüringen.

Der Pirckheimer Jens-Fietje Dwars und der quartus Verlag geben unter dem Titel Palmbaum im Auftrag der Thüringischen Literaturhistorischen Gesellschaft  gemeinsam mit dem Thüringer Literaturrat zweimal im Jahr ein Literarisches Journal für Thüringen heraus.

Das aktuelle Heft 65 beschäftigt sich mit dem Jubiläum der Fruchtbringenden Gesellschaft. Das Cover ist genial, wie auch alle 64 davor... 

Do, 26.10.2017

Malerei zum Schach für den Kunstautomaten

Zigarettenautomat war früher - heute gibt es Kunstautomaten, an denen man durch Einwurf von 2 € bis 4 € kleine Kunstüberraschungen in Form von Bildern, Drucken, Objekten, Zeichnungen aber auch Literatur in Form von Lyrik, Prosa erwerben kann, jetzt auch mit Malerei zum Schach der Künstlerin und Pirckheimerin Elke Rehder.
Klein und originell sind die Kunstbotschaften, die auf dem Weg zur Freundin als Geschenk, als Mitbringsel oder einfach als Sammelobjekt für sich funktionieren. In jedem gezogenen Kunstwerk liegt ein Beipackzettel, der einen kleinen Einblick in das Leben und Werk des Künstlers gibt. Die Automaten stehen in öffentlich zugänglichen Gebäuden, z.B. in Potsdam, Berlin, Eberswalde, Magdeburg, Cottbus, Greifswald, Hamburg usw.

"Schach ist seit vielen Jahren ein dominantes Thema in meiner Malerei. Ich bin vom Schach nicht nur als Spiel begeistert, sondern auch vom traditionellen, ritualisierten Kampf mit all seiner Strategie, Taktik, Hierarchie und Symbolen. Wenn man an diese Aspekte des Schachs denkt, gibt es viele verschiedene Sichtweisen. Die Bilder zeigen meine Sichtweise als Künstlerin und nicht die sportlich orientierte Sehweise eines Schachspielers."

(Elke Rehder)

Mo, 23.10.2017

Arthur Rackham, Illustration zum Buch »Alice’s Adventures in Wonderland« (Text: Lewis Carroll), William Heinemann (London) 1917

Eine Wunderwelt im Bilderbuchmuseum

Als Charles Lutwidge Dodgson (1832–1898) unter dem Schriftstellernamen Lewis Carroll im Jahr 1865 das Buch »Alice´s Adventures in Wonderland« veröffentlichte, wird er vermutlich nicht damit gerechnet haben, dass dieser Roman noch mehr als 150 Jahre später ein von Literaturkritikern wie von der allgemeinen Leserschaft jeglichen Alters hoch geschätztes Werk sein würde. Charles Lutwidge Dodgson, Mathematikdozent am Christ Church College in Oxford, war ein vielseitig begabter Mann. »Alice im Wunderland« verfasste er zunächst für den »Hausgebrauch«, als persönliche Lektüre für Alice Liddell, Tochter einer befreundeten Familie. Das Manuskript gestaltete der Autor dabei selbst, erst für die spätere Druckfassung wurde der bekannte Buchillustrator und Karikaturist John Tenniel (1820–1914) verpflichtet.

Mit der geplanten Ausstellung »Alice im Wunderland – Eine Wunderwelt im Bilderbuchmuseum Troisdorf« gibt das Bilderbuchmuseum Troisdorf zum ersten Mal die Spannbreite der Gestaltung und Interpretationen eines der berühmtesten klassisch-literarischen Werke der Bilder- und Kinderbuchszene wieder. Angedacht ist es dabei, möglichst vielseitige Bild- und Buchausleihen zusammenzuführen, um so einen umfangreichen Einblick in die sehr unterschiedliche Bilderbuchproduktion von »Alice im Wunderland« zu erhalten. Bücher und Bilder stehen in Bezug zu zahlreichen Mitmachstationen. Diese sollen die Exponate sinnvoll ergänzen, zugleich aber auch dazu dienen, vor allem die Kinder kreativ und eigenständig in die skurrile Phantasie des Romans einzuführen.

Ausstellung: 19. November 2017 - Februar 2018

Burg Wissem, Bilderbuchmuseum | Burgallee | 53840 Troisdorf

So, 22.10.2017

Fritsch-Weith, Christiane (Hrsg.) - Klein, aber voller Köstlichkeiten. Der Buchladen Bayerischer Platz, Transit-Verlag, 17,80 €, ISBN 978-3-88747-325-9

... neulich am Bayerischen Platz

Eigentlich war ich unterwegs zu einer Lesung eines Freundes und hatte noch ein wenig Zeit, die auszufüllen ich mir ein hübsches Café oder aber eben eine Buchhandlung suchte. Und ich stieß auf einen Buchladen, der ein Flair ausstrahlte, wie man es sich als Bibliophiler wünscht. Überschaubar, erst auf den zweiten oder dritten Blick als sortiert erkennbar, ohne Badesalz, Schokolade oder Merchandising und unter dem ausgesuchten Angebot aktueller Titel auch einiges, was andere nicht oder noch nicht oder nicht mehr führen, wie z.B. die Ehrenburg-Ausgabe des Verlags Volk und Welt und in einer kleinen Vitrine auch Titel, die bereits vor einem Jahrhundert zum Sortiment gehörten.
Mein Eindruck hatte mich nicht getäuscht, ich hatte etwas entdeckt, ich war war im traditionsreichen Buchladen Bayerischer Platz, der in den letzten zwei Jahren mit dem Deutschen Buchhandlungspreis ausgezeichnet wurde und in zwei Jahren, gegründet vom jüdischen Intellektuellen und Anarchisten Benedict Lachmann, der von den Nazis ermordet wurde, sein 100stes Bestehen feiern wird. Zu seinen Kunden gehörten Albert Einstein, Gottfried Benn und Curt Riess. 1975 übernahm Christiane Fritsch-Weith die Buchhandlung. Große Begegnungen der Buchhändlerin sind als Kind Arno Schmidt, als Lehrling Ingeborg Bachmann und als Buchhändlerin Elias Canetti. Das war allerdings vor der Buchladenzeit, später waren Autoren des Buchladens z.B. Monika Maron, Eva Menasse, Michael Kumpfmüller und Karl Schlögel.die Liste der Autoren, die hier lasen ist lang.
Und seit meinem Besuch am Bayerischen Platz bin ich Abonnent des seit 2007 erscheinenden Literaturkurier, ein wöchentlicher Newsletter rund um Literatur, der von der Inhaberin herausgegeben wird.
(ad)

Buchladen am Bayerischen Platz

Sa, 21.10.2017

Klaus Ensikat - LX Jahre Pirckheimer Gesellschaft, Zeichnung 2016, von der Nyloprintplatte gedruckt (Schwarzdruck, Marc Berger), Aufl. 550 Expl., Beilage zur Jahresgabe der Pirckheimer-Gesellschaft 2016 (Jubelrufe aus Bücherstapeln III)

Klaus Ensikat (nachträglich) zum Geburtstag

Irgendwas stimmt immer nicht.

(Klaus Ensikat im von Ute Wegmann geführten Interview im Deutschlandfunk am  11. März 2017 unter dem Titel „Ich versuche immer niedlich zu sein, aber es wird nichts”)

Klaus Ensikat wurde im Januar 1937 in Berlin geboren und absolvierte hier Anfang der 1950er Jahre in der DDR eine Ausbildung als Dekorateur. Es folgte ein Studium an der Fachschule für Angewandte Kunst und eine Anstellung als Werbegrafiker bei der DEWAG. Bevor er sich ab 1965 als Grafiker selbständig machte, dozierte er an der Berliner Fachschule für Angewandte Kunst. Mit all diesen Erfahrungen »im Gepäck« widmete sich Klaus Ensikat schließlich der Buchkunst im umfassenden Wortsinn. Er illustrierte für zahlreiche literarische Werke (u.a. Edgar Allan Poe, Mark Twain, Jules Vernes, Lewis Carroll oder Edward Lear), gestaltete Einbände und Titelblätter und arbeitete weiterhin für Zeitschriften (u.a. »Das Magazin« und »Eulenspiegel«). Für sein illustratives Werk wurde ihm 1996 die höchste Anerkennung zuerkannt: der »Hans-Christian-Andersen-Preis«, der sogenannte »Nobelpreis für Illustration«

Die Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz ehrt Klaus Ensikat "(nachträglich) zum Geburtstag" mit einem Festakt am 3. November 2017.

Preisrätsel

Der Erste, der alle sieben Illustratoren unseres neuen Titelbildes auf Facebook benennen kann, bekommt einen Jahrgang (4 Hefte) der Marginalien in der Ausgabe für Abonnenten umsonst.
Als kleine Hilfestellung: Die Graphiken links und rechts stammen vom Pirckheimer Rainer Ehrt. Und der Gestalter der Marginalien Matthias Gubig oder der Schöpfer des Signets der Pirckheimer-Gesellschaft, Werner Klemke, geören nicht zu den Gesuchten.
Einfach eine E-Mail an blog@pirckheimer-gesellschaft.org.
______________________________________________

Anm.: Die richtige Antwort lautete natürlich (von links nach rechts)

  • Rainer Ehrt
  • Arno Waldschmidt
  • Kay Voigtmann
  • Egbert Herfurth
  • Rainer Ehrt

-----------------------------------

  • Susanne Theumer
  • Hans-Joachim Behrendt
  • Bettina Haller

Glückwunsch der Gewinnerin!

Fr, 20.10.2017

Wolfgang Windhausen, porträtiert von Arno Waldschmidt

Wie viele andere, die sich um das Künstlerbuch verdient gemacht haben, wurde auch der Pirckheimer Wolfgang Windhausen von Arno Waldschmidt porträtiert, dem am 2. März diesen Jahres verstorbenen Künstler, dem der Freund des Bibliophilen viele hervorragende Arbeiten verdankt, die unter anderem in der Eremiten-Presse, in der Werkstatt Rixdorfer Drucke oder bei Henrik Liersch erschienen.
Drei dieser Holzschnitte stellte Wolfgang Windhausen jetzt der Pirckheimer-Gesellschaft zur Verfügung, eine Spende, die unser Engagement für das gute Buch unterstützen wird. Besucher der artbook.berlin werden eines dieser Blätter am Stand der Pirckheimer-Gesellschaft erstehen können, andere werden sicher an Pirckheimer für neu gewonnene Mitglieder gehen oder als Dank für einen gelungenen Artikel in den Marginalien genutzt.
Die Holzschnitte sind auf der Vorderseite von Arno Waldschmidt, auf der Rückseite von Wolfgang Windhausen signiert.

artbook.berlin: 17. - 19. November 2017

Kunstquartier Bethanien
Mariannenplatz 2 | 10997 Berlin

Mi, 18.10.2017

Petra B. Feyerherd vermacht dem Museum vier ihrer Collagen. Ihr Mann, Bernd Menger, übergibt aus der gemeinsamen Sammlung 36 grafische Arbeiten von weiteren Künstlern.

Kunstwerke für das Stralsund Museum

Unter den 51 Kunstwerken, die dem Museum Stralsund übergeben wurden, sind auch 40 graphische Arbeiten des ehemaligen Pirckheimers Bernd Menger. Für die Besitzer der Kunstwerke ist es vor allem wichtig, dass die Bilder im Museum „sehr gut aufgehoben sind“, wie der Stralsunder sagt. Unter den Arbeiten aus seiner Sammlung sind auch Collagen seiner Frau Petra B. Feyerherd – "Fundstücke in St. Marien".

„Von Hause aus sind wir Sammler. Schon zu DDR-Zeiten war ich in der Pirckheimer Gesellschaft“, berichtet Bernd Menger.

Besonders weist Menger bei den von ihm übergebenen Arbeiten auf Grafiken von Walter G. Goes von der Insel Rügen und Klaus Walter aus Berlin hin. „Natürlich hoffen wir, dass das eine oder andere dann auch einmal in einer Ausstellung zu sehen sein wird“, sagt Bernd Menger. Im Moment sei das allerdings durch die Bauarbeiten im Museum etwas schwierig, muss die amtierende Direktorin, Claudia Hoffmann, noch um ein wenig Geduld bitten.

nach einer Infirmation der Ostsee-Zeitung

Ada 3/2017

Heute wurde Heft 3/2017 der Zeitschrift "Aus dem Antiquariat" ausgeliefert.

Das Heft enthält unter anderem einen grundlegenden Beitrag von Hans Altenhein über den Musarion Verlag in München, ein Interview mit Sibylle Wieduwilt, Antiquarin in Frankfurt am Main und Vorsitzende des Verbands Deutscher Antiquare, sowie einen Bericht von Daniel Osthoff über Ernst Rowohlts ersten Verlag und Max Dauthendey. Herbert Kästner und Stefanie Jacobs informieren über die Schenkung des Archivs des Leipziger Bibliophilen Abends an das Deutsche Buch-und Schriftmuseum, die am 6. Dezember 2016 von der Mitgliederversammlung beschlosssen wurde
Für Mitglieder der Maximilian-Gesellschaft für alte und neue Buchkunst lag dem Heft eine Einladung für die Jahresversammlung 2018 bei, die vom 3. - 5. Mai in Wien stattfinden wird. 

Das vollständige Inhaltsverzeichnis dieser Ausgabe findet sich hier.

Ein Probeabonnement "2 für 1" kann hier bestellt werden.

So, 15.10.2017

Reclam braucht keine Reklame

UNIVERSAL. RECLAMS JAHRHUNDERTIDEE – LEIPZIG 1867 bis 1990

Reclams Universal-Bibliothek (RUB) – 1867 in Leipzig aus der Taufe gehoben – steht als Herzstück des Reclam-Verlages für den modernen Gedanken der »Literaturversorgung für alle«. Der niedrige Preis bei hoher Auflage erlaubte seit nun eineinhalb Jahrhunderten eine maximale Verbreitung von Texten. Zum 150. Jahrestag der Gründung widmet das Deutsche Buch- und Schriftmuseum der Idee von Anton Philipp Reclam eine Kabinettausstellung.

Ausgehend vom »Klassikerjahr« 1867 wird anhand ausgewählter Exponate aus der Leipziger Produktion – zumeist aus der Sammlung von  Dr. habil. Hans-Jochen Marquardt, Halle (Saale) – der Blick auf Buchgestaltung, technische Herstellung und Werbemethoden, aber auch auf die Themen Feldbücherei oder die RUB in der DDR gerichtet.

Ausstellung: 27. Oktober 2017 - 3. Juni 2018

Deutsches Buch- und Schriftmuseum der Deutschen Nationalbibliothek in Leipzig

9. RUHR.Antiquaria

Zur diesjährigen RUHR.Antiquaria werden 30 Antiquare aus dem ganzen Bundesgebiet eine große Vielfalt an Büchern aus fast allen Interessengebieten anbieten: vom historischen Kinderbuch und illustrierter Literatur sowie Pressedrucken über Reisebeschreibungen und Büchern zur Naturgeschichte bis hin zur regionalen Literatur der Landeskunde des Ruhrgebiets und der Industriegeschichte.

Über 20.000 antiquarische Bücher warten auf die Sammler, angeboten von Antiquariaten nicht nur aus Nordrhein Westfalen. Damit ist die RUHR.Antiquaria ein wichtigster Termine für Büchersammler und -liebhaber. Eine Reihe der vertretenen Antiquariate bieten ihre Titel weder im Internet noch per Katalog an – also eine gute Gelegenheit für private Sammler und professionelle Händler Kontakte aufzunehmen und seltene oder günstige Titel zu erwerben.

5. November 2017

Stadthalle Wattenscheid | Saarlandstraße 40|44866 Bochum

Pirckheimer in FFM

Die Buchmesse in Frankfurt/M ist zu Ende gegangen und die Standbetreuer Ralph und Katrin Aepler, sowie Robert Fehler haben anstrengende, aber auch erfolgreiche Tage hinter sich gebracht. Die Pirckheimer-Gesellschaft hat dort nicht nur große Beachtung, sondern auch neue Mitglieder gewonnen. Ein herzliches Dankeschön dafür!

Hier finden sich Bilder von Pirckheimern auf der Frankfurter Buchmesse.

Sa, 14.10.2017

Das Bauhaus

Im Vorfeld des vielbeachteten 100jährigen Jubiläums des Bauhauses, welches im April 1919 in Weimar gegründet wurde, präsentiert das seit 15 Jahren in der Kirchgasse (Zürich) ansässige Antiquariat Biblion von Leonidas Sakellaridis und die dort neugegründete Galerie MERIDIAN von Christopher Pfleiderer und Christian Bartsch einen bemerkenswerten Gemeinschaftskatalog. Unterstützt wurde das Projekt vom Roten Antiquariat (Berlin) mit einem Angebot von seltensten Original-Publikationen und Unikaten.

Wie keine andere Kunstschule ist das Bauhaus zum Synonym für Darstellung und Gestaltung der Moderne geworden. Der Basler Architekt Hannes Meyer war von 1928 bis 1930 Direktor des seit 1925 in Dessau beheimateten Bauhauses, bevor er als Architekt und Stadtplaner in der Sowjetunion und Mexiko tätig war. Wie durch ein Wunder wurden die lange Jahre im Familienbesitz ruhenden und vor Jahren dem Vergessen anheimgefallenen Bücher und Archivalien des 1954 verstorbenen Hannes Meyer gerettet und können jetzt der interessierten Öffentlichkeit präsentiert und zum Verkauf angeboten werden.  Wir hoffen, dass dieser in der guten Tradition antiquarischer Entdeckungsarbeit und produktiver Kooperation entstandene Katalog auf wissenschaftliches und sammlerisches Interesse stoßen und den Bauhausgedanken weitertragen wird.

Die im Katalog angebotenen Objekte werden in einer Ausstellung in der Galerie MERIDIAN gezeigt.

Ausstellungseröffnung: 21. Oktober 2017, 17 Uhr
Ausstellung: 21. - 28. Oktober 2017

Halle 4.1 Stand K22

Wer heute oder morgen auf der Frankfurter Buchmesse Mitglied unserer Gesellschaft wird, bekommt den Eintritt zur Messe erstattet.

Man findet die Pirckheimer-Gesellschaft mit Beispielen der von uns wie auch von unseren Mitgliedern herausgegebenen Publikationen, wie unseren Jahresgaben und den Marginalien, der einzigen regelmäßig erscheinende bibliophile Zeitschrift Deutschlands, und auch einige der exklusiv für unsere Mitglieder herausgegebenen graphischen Beilagen in Halle 4.1/K 22.

Fr, 13.10.2017

Schachaufgaben im Original

Pünktlich zur Frankfurter Buchmesse ist in der Elke Rehder Presse der zweite Band der Reihe „Schachaufgaben im Original“ erschienen. Der erste Band erschien 2016 mit dem Untertitel „Payne's Illustrirter Familien-Kalender 1858–1865“.

Der nun vorliegende zweite Band behandelt die Schachspalte in der illustrierten Damen-Zeitung „Der Bazar“. Die Zeitung wurde 1854 von Ludwig von Schaeffer-Voit in Berlin gegründet. An das frühere Anwesen erinnert heute noch der Ruhwaldpark.

Neben einem Beitrag zur Verlagsgeschichte werden die Schachredakteure Johannes Hermann Zukertort und Jean Dufresne vorgestellt. Der Briefwechsel mit der Schachredaktion aus dem Zeitraum 1869 bis 1881 ist vollständig wiedergegeben. Zusätzlich enthält der Band einen Rückblick auf die Entwicklung des Frauenschachs im 19. Jahrhundert.

Ein umfangreicher Index mit den Namen der Schachkomponisten, Schachspieler, Verleger, Buchhändler und Redakteure erleichtert die Suche in den 168 Seiten.

Elke Rehder: Schachaufgaben im Original. Band II: Der Bazar 1869 – 1881
Barsbüttel, Elke Rehder Presse, Oktober 2017
168 S. mit zahlreichen Abbildungen. Hardcover mit Leinenstruktur. Format: 30,5 x 21,5 cm
Preis 29,00 € inkl. MwSt., zzgl. Versand 

Inhaltsverzeichnis
Namensverzeichnis
Leseprobe