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Pirckheimer-Blog

Mo, 04.12.2017

Elmar Faber 2015, Foto © Ralf Parkner

Elmar Faber (1934 - 2017)

Heute erreichte uns die Nachricht über einen schweren Verlust für alle Freunde des guten Buches - Elmar Faber ist tot. Er starb nach schwerer Krankheit, 83jährig, am 3. Dezember.

1934 in Deesbach im Thüringer Wald geboren, begann Elmar Faber nach einem Studium der Germanistik an der Universität Leipzig seine berufliche Laufbahn als Lektor und Verlagsassistent am Bibliographischen Institut Leipzig, später übernahm er die Leitung der Edition Leipzig, den Aufbau-Verlag und Rütten & Loening, gründete nach dem Ende der DDR den Aufbau Taschenbuch Verlag und, was sich als Glücksfall für das gute Buch herausstellte, den renommierten, leider inzwischen erloschenen Verlag Faber & Faber Leipzig. In dem Metier der Buchproduktion fühlte sich das langjährige Mitglied der Pirckheimer-Gesellschaft Verloren im Paradies! (So der Titel seiner Autobiografie).
Uns bescherte das hervorragend gemachte Bücher und folgerichtig sagte Elmar Faber aufgrund seiner Arbeit als Verleger und seines Wirkens als Mitglied unserer Gesellschaft "dem Buch eine grandiose Zukunft voraus“.

Ein Credo, welches allen Pirckheimern als Vermächtnis und Verpflichtung bleibt.

Die Trauerfeier wird am 19. Dezember um 13 Uhr in der Hauptkapelle des Leipziger Südfriedhofes stattfinden. Die Rede hält Christoph Hein.

Sa, 02.12.2017

(Oktober) Roland R. Berger, Edition Linksrum, Hohen Neuendorf, Linolschnitt

Widerdruck 2018: Karl Marx

Seit 1996 organisiert Schwarzdruck den Widerdruck-Kalender. Es werden befreundete Handpressendrucker aus ganz Deutschland, Holland und der Schweiz eingeladen, ein Blatt zu einem jährlich neuen Thema zu stiften. Bedingung ist die Verwendung von mindestens einem Buchstaben - es soll schließlich kein Grafikkalender werden. Dr Handpressenkalender wird in einer Auflage von 75 Exemplaren gedruckt, von denen höchstens 20 Exemplare in den Verkauf kommt. Im schlanken Hochformat von 21x58cm ist das extra (buch)gedruckte Kalendarium zwischen die Blätter in die Wire-O-Ringheftung eingeheftet worden, so daß die Blätter später auch in voller Schönheit ohne Kalendarium gerahmt werden könnten.

2018: Karl Marx wird 200 und soll gesagt haben: "Freiheit ist ein Luxus, den sich nicht jedermann leisten kann". So wirds gelegentlich im Internet behauptet, ohne jemals eine anständige Quellenangabe gemacht zu haben. Aber selbst wenn Marx das so nicht geschrieben haben sollte, so wäre es doch eindeutig in seinem Sinne und könnte zumindest von ihm sein. Das "mann" haben wir natürlich politisch korrekt gestrichen und Druckerinnen und Drucker gebeten, was draus zu machen. Die Kollegen haben geschuftet und unter und (meistens) im Hochdruck diese wunderbare Ausgabe des Widerdruck-Klaenders geschaffen, von denen nur noch wenige ausschließlich hier im Shop zu haben sind. 13 Blätter (ein Vorspann- und 12 Monatsblätter) plus Titelblatt.

Beteiligt waren diesmal: Carpe Plumbum, Annegret Frauenlob, gleich zweimal die Stichting Grotesque (Amsterdam) mit Anna Houwen, die Harrisfeldwegpresse, die Edition Linksrum (Roland R. Berger), die Rehlensche Handpresse, Jürgen Meyer Jurkowski, die Officin Albis, Birgit Reichert von der Sonnenbergpresse, die Vogelpresse München, Daniel Kunz aus Basel, die offizin Parnassia aus Vättis in der Schweiz und natürlich auch die Edition Schwarzdruck (Marc Berger).

Hans Eckardt Wenzel - Tubarium

Schwarzdruck hat - endlich mal wieder! - einen neuen Handpressendruck herausgebracht. Das "Tubarium" entstand anläßlich des Renteneintritts es Freundes von Schwarzdruck und Tubisten Georg Schwark. Der spielte nicht nur im Rundfunksinfonieorchester Berlin die Tuba, sondern auch in der Band von Hans Eckardt Wenzel. Dieser Poet und Tausendsassa hat (quasi nebenbei!) im Lauf vieler Jahre immer wieder Texte über die Tuba und Tubisten geschrieben und damit vermutlich das weltweit umfangreichste und vielschcihtigste poetische Werk zu diesem Thema geschaffen. Nun endlich sind diese Texte auch in gedruckter Form für die Ewigkeit zu haben! 

Wenzel, Hans Eckardt, Tubarium
Edition Schwarzdruck 2017
Zweifarbiger Buchdruck von Blei, Holz und Nyloprintplatten in schwarz und reichbleichgold auf 140g Poensgen&Heyer-Werkdruck. 14 Blätter, teilweise zum Ausklappen, mit vier Buchschrauben in einem schwarzen , zweifarbig (gold und silber) bedruckten Umschlag geheftet. Beiliegend eine eigens dafür produzierte exklusive CD mit historischen Aufnahmen von Tubamusik und ein dazu gehöriges Notenheft. Einmalig Aufl. 200 Exemplare, davon 100 arabisch nummerierten Exemplare für den Verkauf, 96,00 €

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Fr, 01.12.2017

Exlibris des Monats: Elisabeth Fossel

Die Deutsche Exlibris-Gesellschaft stellt das Exlibris des Monats Dezember 2017 vor: Elisabeth Fossel, Universal-PF, Radierung, um 1933

"Gut 100 Kilometer liegt Liezen, der Geburtsort von Maria Elisabeth Fossel (1880–1965), von Graz, ihrem Lebens- und Sterbeort, entfernt. Abgesehen von einem längeren Aufenthalt in München, wo sie die Radierschule Johann Brockhoff und die Frauenakademie besuchte, spielte sich ihr gesamtes Leben in ihrer steirischen Heimat ab. Wie so viele Künstlerinnen ihrer Zeit widmete sie sich (gemäß den damaligen Rollenzuschreibungen wahrscheinlich notgedrungen) den kleineren grafischen Formen [...]

Die drei Männer, die auf ihrer Weihnachtskarte durch die winterlich verschneiten steirischen Berge stapfen, sind da weitere Lebenswege, etliche tausend Kilometer sind sie wohl, gegangen, um an ihr Ziel zu gelangen. Es ist tiefe Nacht, aber die Sterne, deren Licht vom weißen Schnee reflektiert wird, strahlen so hell, dass jede Einzelheit der eigentümlichen Erscheinung der nächtlichen Wanderer im Detail sichtbar [...]

Martha Elisabeth Fossel hat mit ihrem Anfang der 30er Jahre des 20. Jahrhunderts entstandenen Universal-PF zu Weihnachten den Betrachterinnen und Betrachtern ihrer kleinen Radierung wahrscheinlich dieselbe Zuversicht wünschen wollen: dass wir auch im Trubel und Stress der Vorbereitung des Weihnachtsfestes gelassen und voller Vertrauen unseren Weg gehen, und dass wir auch dem Neuen Jahr mit derselben Zuversicht und Hoffnung begegnen.

Wir alle, ob wir nun fremd hier sind oder zuhause."

(Ulrike Ladnar)

Do, 30.11.2017

Thomas Hornemann „Jedes Bild hat die Couch, die es verdient“

Jedes Bild hat die Couch, die es verdient

Wie bereits im letzten Jahr findet die Jahresausstellung der Tabor Presse Berlin wieder im SCHAU FENSTER statt. Neben den eigenen Editionen des Jahres 2017 von 15 Künstlern der eigenen Werksatatt (Thomas Hornemann, Christian Awe, Jim Avignon, Gerd Rohling, Daniel M. Thurau, Jan Brokof, Fritz Bornstück, Daniel Richter, Philip Grözinger, Ayman Baalbaki, Frank Badur, Reinhard Stangl, Damien Deroubaix, Pius Fox und Strawalde), Studien, Skizzen und Varianten zu einzelnen Kalender-und Editionsblättern, ebenso natürlich den kompletten Original-Grafikalender 2018 werden auch zahlreiche andere neue Grafiken gezeigt.

Zudem werden neue Grafiken aus dem arty shop gezeigt: Jim Avignon, Ivan Beslic, Dave the Chimp, Brad Downey & Nathan Menglesis, Philip Grözinger, PlusMinus3, Stohead, Various & Gould und Heiko Zahlmann

Ausstellungseröffnung: 15. Dezember 2017, 19 Uhr
musikalische Unterhaltung Johannes Marx (live)
Ausstellung: 15. Dezember 2017 - 2. Januar 2018

SCHAU FENSTER | Lobeckstraße 30-35 | 10969 Berlin

nähere Angaben hier.

Mi, 29.11.2017

in memoriam horst hussel

Vor 5 Jahren fand im Kunstkeller Annaberg eine Ausstellung mit Druckgrafik, Gouachen, Zeichnungen und Künstlerbüchern von Horst Hussel statt. Jetzt, 11 Tage nach seinem Tod am 18. November, halte ich den Katalog "Zeichnungen und Collagen 2009 - 2012" zu dieser Exposition in den Händen - danke! (Eine persönliche Anmerkung: ich bin nicht böse, lieber Jörg Seifert, ein signiertes Exemplar erhalten zu haben!)

Dieser Katalog mit 19 großformatigen Abbildunge und einer Korrespondenz (von Ваша П. Петровна) ruft noch einmal die von Hussel illustrierten Bücher, die das Leben eines jeden Buchliebhaber begleiteten, die Editionen der Dronte Presse und die intime Lesungen seiner skurilen Geschichten in Erinnerung.

Der in einer Auflage von 500 Exemplaren erschinene Katalog, der in einer auf 30 Exemplare limitierten Sonderausgabe eine numerierten und signierte Druckgraphik beigelegt war, darf in keiner Hussel-Sammlung fehlen, ob er alllerdings noch beim Herausgeber, dem Kunstkeller Annerberg, zu erwerben ist, müsste dort nachgefragt werden.

(ad)

Alles Glück dieser Erde

Vor 3 Wochen erschien in der Corvinus-Presse von Hendrick Liersch der Gedichtband von Gerd Adloff mit Abbildung von 11 Kaltnadelradierungen von Klaus Zylla in japanische Bindung und einer Auflage von 180 vom Autor signierten Exemplaren (20 €). Gleichzeitig erschien eine Vorzugsausgabe mit mit 4 Radierungen im Buch und einer lose beiliegenden von Klaus Zylla, gedruckt von Dieter Bela, in 22 numerierten und signierten Exemplare Handbindung von Stefan Cseh (300 €).
Leider verpasste ich die Buchpremiere, konnte mich aber heute davon überzeugen, wie sarkastisch und hintergründig der auf den ersten Blick kitschige Titel "Alles Glück dieser Erde" für die Gedichte von Adloff ist und wie kongenial dessen Gedanken ergänzt werden durch die Illustrationen von Zylla.

Gerd Adloff, 1952 geboren, arbeitete als Rotationsarbeiter, Buchverkäufer und Packer in einer Druckerei und studierte 1976 bis 1981 Germanistik an der Humboldt-Universität zu Berlin. Zahlreiche Lyrikveröffentlichungen seit 1990, in der Corvinuspresse erschien nach "Zwischen Geschichte und September" (2015) mit Illustrationen von Horst Hussel jetzt sein zweiter Gedichtband.

Von Klaus Zylla, 1953 geboren, u.a. 1977 - 1982 Arbeit und Studium an der Kunsthochschule Berlin-Weissensee, läuft derzeit eine Ausstellung der Kunstsammlung Lausitz im Schloß Senftenberg, die mit einer Lesung aus "Alles Glück dieser Erde" eröffnet wurde.

"Mit seiner phantastischen und skurrilen Figurenwelt kann der Maler und Grafiker Klaus Zylla als einer der Erben der Art Brut angesehen werden. Zylla war zunächst als Siebdrucker in der Werbung tätig. Die Kunsthochschule Berlin-Weißensee besuchte er im Abendstudium und beschäftigte sich parallel im Bereich des künstlerischen Siebdrucks. Seit etwa 1990 widmet er sich ausschließlich dem eigenen künstlerischen Schaffen."

Ausstellung: 15. November 2017 - 14. Januar 2018

Spreewald-Museum | Topfmarkt 12 | 03222 Lübbenau

Di, 28.11.2017

Aus dem Werkzyklus Huldigung an Hafez © 2016 Günther Uecker Kunstverlag

Poesie trifft Druckgraphik

Mit „Huldigung an Hafez“ präsentiert das Museum für Druckkunst einen 42-teiligen Werkzyklus von Günther Uecker aus dem Jahr 2015 zu der Lyrik des persischen Dichters Hafez. Der Künstler eröffnet damit Bildwelten, die zwischen europäischer und persischer Kultur wandeln und Texte auf eindrucksvolle Weise in Farben und Rhythmen übersetzen.

Günther Uecker (*1930) befasst sich neben seinen berühmten Nagel-Objekten seit den 1970er Jahren mit der Verwandlung von Texten in geschriebene Bilder. Vor allem Schriften aus außereuropäischen Ländern inspirieren ihn. Mit dem Werk des 1320 in Shiraz geborenen persischen Dichters und Mystikers Hafez beschäftigt er sich seit mehreren Jahren.
Mit einer überraschend sinnlichen Präsenz „übersetzt“ Uecker die poetische Sprache der Verse von Hafez in insgesamt 42 druckgrafische Arbeiten, bestehend aus fünf Prägedrucken, sechs Sanddrucken und 31 Siebdrucken. Vollständige Ghaselen aus Hafez‘ Divan auf Persisch und vom Künstler ausgewählte, handschriftlich Zitate auf Deutsch zieren die Blätter und unterstreichen das Hauptanliegen Ueckers, die persische und deutsche Kultur durch Kunst näherzubringen. Dabei werden Wörter zu Farben und ruhige Blätter wechseln sich mit dynamischen ab.

Die Schau beschließt ein Ausstellungsjahr, das mit „Tschichold in St. Gallen“ und „New Types. Drei Pioniere des hebräischen Grafikdesigns“ bereits sehr typografisch ausgerichtet war und mit Ueckers Zyklus nun auch die Kalligrafie präsentiert.  

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

Ausstellung: 22. Oktober 2017 – 07. Januar 2018

Museum für Druckkunst Leipzig · Nonnenstraße 38 · 04229 Leipzig-Plagwitz

Mo, 27.11.2017

Tina Flau, Bergleben, 2017, Kaltnadelradierung, 25 x 16 cm

Jahresrückblick XVII

Holz- und Linolschnitte, Lithographien, Materialdrucke, Monotypien und Radierungen
von Henriette von Bodecker, Tina Flau, Carsten Gille, Eberhard Hartwig, Helga Höhne, Caroline Pinger, Gerhard Rommel, Matthias Schroller und Marion Stille

In der 103. Ausstellung des Druckgraphik-Atelier werden zum siebzehnten Mal druckgraphische Arbeiten von diesmal neun Künstler_innen nebeneinandergestellt, welche im vergangenen Jahr hier ihre Arbeiten präsentierten. Sie vertreten mit ihren Intentionen sowie ihrer Arbeitsweise verschiedene Positionen.
Gegenständlich-figurative Formulierungen stehen in spannungsreichem Kontrast zu stark abstrahierenden Auffassungen. Die Spannbreite erstreckt sich thematisch unter anderem von landschaftlichen Motiven, Figuren bis zu minimalistischen zeichenhaften Elementarformen im spielerischen Zueinander.
Es entsteht eine klangvolle Korrespondenz zwischen den einzelnen Werken sowie auch der Werkstatt-Atmosphäre mit den Druckmaschinen und Werkzeugen. Zu sehen sind schwarz-weiße sowie mehrfarbige Arbeiten in sensiblen Abstufungen, die Formate reichen von zirka 10 x 15 cm bis ca. 80 x 60 cm.

Eröffnung: 9. Dezember 2017, 17-20 Uhr, fast alle Künstler werden anwesend
Musik: Juri Tarasenok, Bayan
Ausstellung: 9. Dezember 2017 – 30. Januar 2018

Druckgraphik-Atelier
Dietrich-Bonhoeffer-Str. 3, 10407 Berlin

So, 26.11.2017

6. Buchkunst Weimar

Am ersten Advents-Wochenende findet die 6. Buchkunst Weimar statt. Die Zahl der Aussteller ist gewachsen und die Messe versucht, die ganze Bandbreite an buchkünstlerischen Tendenzen in Deutschland abzubilden. Auch die burgart-presse des Pirckheimers Jens Henkel wird wieder mit einem Stand dabei sein und präsentiert natürlich auch hier die Neuerscheinung TRINKERSONNE, die inzwischen erschienene Edition LIEBHABER EIER WORT SALAT von Christoph Schmitz-Scholemann und Walter Sachs sowie passend zum Jahresende den Titel FÜR FÜNF PFENNIGE EINE BOTSCHAFT, der sich dem Thema Neujahrsgraphik widmet.

2. / 3. Dezember 2017

Weimar, verschiedene Orte

Sa, 25.11.2017

Die Trinkersonne

Die burgart-presse des Pirckheimers Jens Henkel kündigt die Buchpremiere DIE TRINKERSONNE an. Der Autor, Franzobel (zuletzt auf der Shortlist zum Deutschen Buchpreis und kürzlich mit dem Bayerischen Literaturpreis ausgezeichnet) reist eigens aus Wien an und wird aus dem Werk lesen; der Künstler Kay Voigtmann aus dem benachbarten Gera ist natürlich auch anwesend.

Der Druck erscheint in einer einmaligen Auflage von 80 Exemplaren; 65 arabisch nummerierte Exemplare sind zum Verkauf bestimmt, 15 Künstler- und Verlegerexemplare werden römisch nummeriert. Das Impressum ist von  Autor und Künstler signiert.
Format: 26 x 20 cm, ca. 38 Seiten. Der Druck der Radierungen erfolgt durch Peter Oehler, Gera. Den Satz übernimmt Hahndruck Kranichfeld; den Handeinband fertigt Ludwig Vater, Jena.

  • Ausgabe A: Ex. 1-20 mit einer zusätzlich beigelegten Zeichnung von Kay Voigtmann, alle Grafiken handkoloriert und signiert, Halblederband im Schuber (vergriffen)
  • Ausgabe B:Ex. 21-40, alle Grafiken handkoloriert und signiert, Halblederband im Schuber, 350,00 €
  • Ausgabe C:Ex. 41-65, Pappband, 250,00 €

Buchpremiere: 1. Dezember 2017, 19 Uhr

Galerie Huber & Treff | Charlottenstraße 19 | Jena

Fr, 24.11.2017

Elke Rehder - "75 Jahre Schachnovelle"

Heute Abend wurde die Ausstellung mit Arbeiten von Elke Rehder mit anschließender Lesung aus Zweigs Schachnovelle eröffnet.

Umrahmt mit Darbietungen eines kleinen Männerchores würdigte nach einführenden Worten der Leiterin der Bibliothek, Stefanie Reich, Raymund Stolze das Werk der Künstlerin und Schachautorin Elke Rehder, in welchem das Thema Schach schon immer eine zentrale Rolle spielte und gab einen kurzen Überblick über die Editionsgeschichte der Novelle. Von der Künstlerin, die leider nicht anwesend sein konnte, wurde eine Grußbotschaft verlesen.

Anschließend boten Raymund Stolze, Stefanie Reich und Ulrich Voß eine eindrucksvolle szenische Lesung des Textes von Stefan Zweig.

Bilder (© ad) von der Vernissage können hier betrachtet werden.

Almut Schildberger - Druckspuren

Der Alten Schlachthof Sigmaringen zeigt eine Ausstellung von Almut Schildberger, Gastkünstlerin für Druckgraphik in den dortigen Ateliers. Sie schließt damit ihren Werkaufenthalt ab, in dem sie mit ihrer ungewöhnlichen Drucktechnik auf ungewöhnlich großen Formaten gearbeitet hat und noch bis 9. Dezember arbeiten wird.

Almut Schildberger, Gastkünstlerin aus Berlin, druckt formatbedingt auf dem Boden Unikate, von untypischen Materialien wie Tetrapack-Folie und Tesakrepp, meist auf chinesisches Seidenpapier. Die Formen stammen von Erkundungen rund um den Schlachthof bis ins Donautal hinein.

Eröffnung: 28. November 2017, 19 Uhr
Werkstattgespräch der Künstlerin mit Almut Schildberger
Ausstellung: 28. November - 9. Dezember 2017 

Halle des Alten Schlachthofs
Georg-Zimmerer-Str. 7, 72488 Sigmaringen

Do, 23.11.2017

VON KÜNSTLERN UND DÄMONEN

Seit Dezember 2016 ist das E.T.A. Hoffmann Portal in einer Betaversion online – Zeit, es endlich in die Vollversion umzuwandeln! Dieses Ereignis feiert die Staatsbibliothek zu Berlin / Preussischer Kulturbesitz in einer Festveranstaltung mit Ingo Schulze.

  • Grußworte
    Barbara Schneider-Kempf, Generaldirektorin der Staatsbibliothek zu Berlin
    Bettina Wagner, Direktorin der Staatsbibliothek Bamberg
    Jörg Petzel, Vizepräsident der E.T.A. Hoffmann-Gesellschaft
  • Zwischen Theorie und Philologie. Aktuelle Tendenzen der E.T.A. Hoffmann-Forschung
    Claudia Liebrand, Herausgeberin des E.T.A. Hoffmann-Jahrbuchs (Universität Köln)
  • Literarische Quellen online: Ein kleiner Rundgang durch die Welt der Digitalen Edition
    Sibylle Söring (Center für Digitale Systeme der Freien Universität Berlin)
  • Von Künstlern und Dämonen – Lesung und Gespräch über E.T.A. Hoffmann
    Ingo Schulze (Autor)

Weinausschank von Lutter & Wegner
Büchertisch der Nikolai’schen Buchhandlung
Kabinettausstellung mit ausgewählten Hoffmanniana

12. Dezember 2017, 17.30 Uhr
Um Anmeldung bis 3. Dezember wird gebeten

Staatsbibliothek zu Berlin | Haus Potsdamer Straße

Mi, 22.11.2017

Petra Ober, © Mina Lößle / Petra Ober

Die Bilder der Buchkünstler VII – Petra Ober

Eine Ausstellung des Klingspor-Museums Offenbach stellt die Buchkünstlerin Petra Ober vor.

Geboren in Oberbayern, studierte sie Malerei und Kunsterziehung an der Akademie der Bildenden Künste in München. Seit den 1980er Jahren gestaltet sie farbintensive Unikatbücher mit ausgesprochen sinnlicher Anmutung, einige davon sind in die Sammlung des Klingspor Museums Offenbach eingegangen. Die Eigenschaften des Buches – Blätterabfolge, Doppelseite, räumliche Entfaltung – prägen die Bilder der Künstlerin, die oftmals seriell angelegt sind und dem Betrachter ihren Entstehungsprozess vor Augen führen. Die Ausstellung bei der SOH präsentiert erstmals Arbeiten, in denen Selbstbegegnung und Spurenziehen ihren Ausgang in der Handschrift finden. Bei der Eröffnung ist auch eine Buchpräsentation der Künstlerin zu erleben.

Mit der Ausstellungsreihe "Die Bilder der Buchkünstler" richten die Stadtwerke und das Klingspor Museum den Blick auf die Malerei, Grafik und Druckgrafik von Künstlerinnen und Künstlern, deren hochkarätige Buchkunst das Klingspor Museum sammelt.

Vernissage: 22. November 2017, 18 Uhr
Die Ausstellung ist ein Jahr zu sehen.

Stadtwerke Offenbach Holding GmbH | Senefelderstraße 162 | Offenbach