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Pirckheimer-Blog

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Do, 30.11.2017

Thomas Hornemann „Jedes Bild hat die Couch, die es verdient“

Jedes Bild hat die Couch, die es verdient

Wie bereits im letzten Jahr findet die Jahresausstellung der Tabor Presse Berlin wieder im SCHAU FENSTER statt. Neben den eigenen Editionen des Jahres 2017 von 15 Künstlern der eigenen Werksatatt (Thomas Hornemann, Christian Awe, Jim Avignon, Gerd Rohling, Daniel M. Thurau, Jan Brokof, Fritz Bornstück, Daniel Richter, Philip Grözinger, Ayman Baalbaki, Frank Badur, Reinhard Stangl, Damien Deroubaix, Pius Fox und Strawalde), Studien, Skizzen und Varianten zu einzelnen Kalender-und Editionsblättern, ebenso natürlich den kompletten Original-Grafikalender 2018 werden auch zahlreiche andere neue Grafiken gezeigt.

Zudem werden neue Grafiken aus dem arty shop gezeigt: Jim Avignon, Ivan Beslic, Dave the Chimp, Brad Downey & Nathan Menglesis, Philip Grözinger, PlusMinus3, Stohead, Various & Gould und Heiko Zahlmann

Ausstellungseröffnung: 15. Dezember 2017, 19 Uhr
musikalische Unterhaltung Johannes Marx (live)
Ausstellung: 15. Dezember 2017 - 2. Januar 2018

SCHAU FENSTER | Lobeckstraße 30-35 | 10969 Berlin

nähere Angaben hier.

Mi, 29.11.2017

Alles Glück dieser Erde

Vor 3 Wochen erschien in der Corvinus-Presse von Hendrick Liersch der Gedichtband von Gerd Adloff mit Abbildung von 11 Kaltnadelradierungen von Klaus Zylla in japanische Bindung und einer Auflage von 180 vom Autor signierten Exemplaren (20 €). Gleichzeitig erschien eine Vorzugsausgabe mit mit 4 Radierungen im Buch und einer lose beiliegenden von Klaus Zylla, gedruckt von Dieter Bela, in 22 numerierten und signierten Exemplare Handbindung von Stefan Cseh (300 €).
Leider verpasste ich die Buchpremiere, konnte mich aber heute davon überzeugen, wie sarkastisch und hintergründig der auf den ersten Blick kitschige Titel "Alles Glück dieser Erde" für die Gedichte von Adloff ist und wie kongenial dessen Gedanken ergänzt werden durch die Illustrationen von Zylla.

Gerd Adloff, 1952 geboren, arbeitete als Rotationsarbeiter, Buchverkäufer und Packer in einer Druckerei und studierte 1976 bis 1981 Germanistik an der Humboldt-Universität zu Berlin. Zahlreiche Lyrikveröffentlichungen seit 1990, in der Corvinuspresse erschien nach "Zwischen Geschichte und September" (2015) mit Illustrationen von Horst Hussel jetzt sein zweiter Gedichtband.

Von Klaus Zylla, 1953 geboren, u.a. 1977 - 1982 Arbeit und Studium an der Kunsthochschule Berlin-Weissensee, läuft derzeit eine Ausstellung der Kunstsammlung Lausitz im Schloß Senftenberg, die mit einer Lesung aus "Alles Glück dieser Erde" eröffnet wurde.

"Mit seiner phantastischen und skurrilen Figurenwelt kann der Maler und Grafiker Klaus Zylla als einer der Erben der Art Brut angesehen werden. Zylla war zunächst als Siebdrucker in der Werbung tätig. Die Kunsthochschule Berlin-Weißensee besuchte er im Abendstudium und beschäftigte sich parallel im Bereich des künstlerischen Siebdrucks. Seit etwa 1990 widmet er sich ausschließlich dem eigenen künstlerischen Schaffen."

Ausstellung: 15. November 2017 - 14. Januar 2018

Spreewald-Museum | Topfmarkt 12 | 03222 Lübbenau

Di, 28.11.2017

Aus dem Werkzyklus Huldigung an Hafez © 2016 Günther Uecker Kunstverlag

Poesie trifft Druckgraphik

Mit „Huldigung an Hafez“ präsentiert das Museum für Druckkunst einen 42-teiligen Werkzyklus von Günther Uecker aus dem Jahr 2015 zu der Lyrik des persischen Dichters Hafez. Der Künstler eröffnet damit Bildwelten, die zwischen europäischer und persischer Kultur wandeln und Texte auf eindrucksvolle Weise in Farben und Rhythmen übersetzen.

Günther Uecker (*1930) befasst sich neben seinen berühmten Nagel-Objekten seit den 1970er Jahren mit der Verwandlung von Texten in geschriebene Bilder. Vor allem Schriften aus außereuropäischen Ländern inspirieren ihn. Mit dem Werk des 1320 in Shiraz geborenen persischen Dichters und Mystikers Hafez beschäftigt er sich seit mehreren Jahren.
Mit einer überraschend sinnlichen Präsenz „übersetzt“ Uecker die poetische Sprache der Verse von Hafez in insgesamt 42 druckgrafische Arbeiten, bestehend aus fünf Prägedrucken, sechs Sanddrucken und 31 Siebdrucken. Vollständige Ghaselen aus Hafez‘ Divan auf Persisch und vom Künstler ausgewählte, handschriftlich Zitate auf Deutsch zieren die Blätter und unterstreichen das Hauptanliegen Ueckers, die persische und deutsche Kultur durch Kunst näherzubringen. Dabei werden Wörter zu Farben und ruhige Blätter wechseln sich mit dynamischen ab.

Die Schau beschließt ein Ausstellungsjahr, das mit „Tschichold in St. Gallen“ und „New Types. Drei Pioniere des hebräischen Grafikdesigns“ bereits sehr typografisch ausgerichtet war und mit Ueckers Zyklus nun auch die Kalligrafie präsentiert.  

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

Ausstellung: 22. Oktober 2017 – 07. Januar 2018

Museum für Druckkunst Leipzig · Nonnenstraße 38 · 04229 Leipzig-Plagwitz

Fr, 24.11.2017

Elke Rehder - "75 Jahre Schachnovelle"

Heute Abend wurde die Ausstellung mit Arbeiten von Elke Rehder mit anschließender Lesung aus Zweigs Schachnovelle eröffnet.

Umrahmt mit Darbietungen eines kleinen Männerchores würdigte nach einführenden Worten der Leiterin der Bibliothek, Stefanie Reich, Raymund Stolze das Werk der Künstlerin und Schachautorin Elke Rehder, in welchem das Thema Schach schon immer eine zentrale Rolle spielte und gab einen kurzen Überblick über die Editionsgeschichte der Novelle. Von der Künstlerin, die leider nicht anwesend sein konnte, wurde eine Grußbotschaft verlesen.

Anschließend boten Raymund Stolze, Stefanie Reich und Ulrich Voß eine eindrucksvolle szenische Lesung des Textes von Stefan Zweig.

Bilder (© ad) von der Vernissage können hier betrachtet werden.

Mi, 22.11.2017

Petra Ober, © Mina Lößle / Petra Ober

Die Bilder der Buchkünstler VII – Petra Ober

Eine Ausstellung des Klingspor-Museums Offenbach stellt die Buchkünstlerin Petra Ober vor.

Geboren in Oberbayern, studierte sie Malerei und Kunsterziehung an der Akademie der Bildenden Künste in München. Seit den 1980er Jahren gestaltet sie farbintensive Unikatbücher mit ausgesprochen sinnlicher Anmutung, einige davon sind in die Sammlung des Klingspor Museums Offenbach eingegangen. Die Eigenschaften des Buches – Blätterabfolge, Doppelseite, räumliche Entfaltung – prägen die Bilder der Künstlerin, die oftmals seriell angelegt sind und dem Betrachter ihren Entstehungsprozess vor Augen führen. Die Ausstellung bei der SOH präsentiert erstmals Arbeiten, in denen Selbstbegegnung und Spurenziehen ihren Ausgang in der Handschrift finden. Bei der Eröffnung ist auch eine Buchpräsentation der Künstlerin zu erleben.

Mit der Ausstellungsreihe "Die Bilder der Buchkünstler" richten die Stadtwerke und das Klingspor Museum den Blick auf die Malerei, Grafik und Druckgrafik von Künstlerinnen und Künstlern, deren hochkarätige Buchkunst das Klingspor Museum sammelt.

Vernissage: 22. November 2017, 18 Uhr
Die Ausstellung ist ein Jahr zu sehen.

Stadtwerke Offenbach Holding GmbH | Senefelderstraße 162 | Offenbach

Di, 21.11.2017

Jörg Seifert - Such die Maus

Eine Ausstellung der Galerie Laterne, Chemnitz, zeigt Malerei auf Leinwand des Pirckheimers Jörg Seifert, Annaberg. Der Künstler wird auf der Ausstellung am 4. Dezember eigene Texte lesen.
Es erscheint ein Katalog, 60 Seiten mit zahlreichen farbigen Abbildungen der ausgestellten Arbeiten (Bestellung per e-mail für 5,00 Euro plus Versandkosten).

Auszug aus dem Katalogtext

  • LATERNE: Also, wie geht es los bei dir, wenn du eine leere Leinwand siehst, welche Vorstellungen hast du dann, welche Idee hast du, was willst du festhalten und warum willst du es festhalten?
  • Jörg Seifert: Es gibt auf jeden Fall keinen Plan. Das ist sozusagen der einzige Plan, den es gibt. Der Rest ist ein Herantasten und Versuchen. Man hat eine Ahnung, aber es würde mich nicht reizen, mich vor eine Leinwand zu stellen und zu wissen, wie sie am Ende aussieht. So könnte (wöllte!) ich überhaupt nicht anfangen zu arbeiten. Insofern ist der Ansatz schon da, wobei immer alles mitspielt, was man schon gesehen hat, was man von anderen zur Kenntnis genommen hat, was man selber probiert hat, aus diesem Konglomerat aus Erfahrungen, Erlebnissen und Begegnungen erwächst dann das Schaffen, der direkte Zugriff. Was du am Anfang sagtest, dass der Anspruch da ist, etwas noch nicht Vorhandenes, das hat wahrscheinlich jeder Künstler, wobei auch jeder weiss, dass man auf den Schultern der Vorgänger steht, weil die einen geprägt haben. Was man schon gesehen hat, was bereits existiert, auch in der Natur - ist ja klar."

Ausstellung: 20. November 2017 - 28. Februar 2018
Lesung mit Jörg Seifert am 04. Dezember 2017, 19.30 Uhr

Galerie und Kunstverein LATERNE e.V.
Karl-Liebknecht-Str. 19 | 09111 Chemnitz

Do, 16.11.2017

Elke Rehder: Dr. B. in Isolationshaft, Acryl auf Leinwand. 2017. Format 100 x 80 cm

Elke Rehder - "75 Jahre Schachnovelle"

Am 7. Dezember 1942 erschien die deutschsprachige Erstausgabe der Schachnovelle in Buenos Aires. Außerdem hat Stefan Zweig am 28. November Geburtstag.

Aus diesem Anlass wird in der Anna-Ditzen-Bibliothek in Neuenhagen bei Berlin die Ausstellung "75 Jahre Schachnovelle - Bilder von Elke Rehder" gezeigt mit Gemälden, Grafiken und illustrierten Büchern, die bisher zur Schachnovelle entstanden sind. Ausgestellt wird unter anderem ein wertvolles Buch, welches Ulrike Erber-Bader im Juni 2004 den Teilnehmern der 105. Jahresversammlung der Gesellschaft der Bibliophilen in Frankfurt am Main widmete. Außerdem werden Grafiken der Pirckheimerin Elke Rehder zur Schachnovelle gezeigt, die in den Zeitschriften "Illustration 63" und in "Graphische Kunst" des Pirckheimers Jürgen Schweitzer erschienen sind. Sechs großformatige Gemälde auf Leinwand von Elke Rehder mit vier Motiven aus der Schachnovelle und zwei Situationen zum Exil 1941 und 1942 werden in Neuenhagen zum ersten Mal ausgestellt.

Eröffnung: 24. November 2017, 18 Uhr mit einer Lesung aus der Schachnovelle. Der Kurator Raymund Stolze wird Grußworte der Künstlerin verlesen.
Ausstellung: 24. November - 8. Dezember 2017

Anna-Ditzen-Bibliothek | Hauptstr. 2 | 15366 Neuenhagen bei Berlin

Weitere Informationen auf der Seite des Berliner Schachverbandes.

Sa, 11.11.2017

30 Jahre Werkstatt Künstlerische Lithographie Berlin

Aus Anlass des Jahrestages der Werkstatt Künstlerische Lithographie Berlin Treptow findet in der Galerie Alte Schule eine Ausstellung statt. Zu sehen sind 100 Druckgraphiken aus 30 Jahren Druckwerkstadt von 40 Künstlern. Die Laudatio zur Eröffnung hält Alexander Bandila, Kulturwissenschaftler und Kustor. Musik Jazz-Duo Laura Bondi (Gesang) und Danil Zverkhanovsky (Gitarre).

Vernissage: 17. November 2017, 20 Uhr
Ausstellung: 17. November 2017 - 6. Januar 2018

Galerie Alte Schule im Kulturzentrum Adlershof
Dörpfeldstr. 56, 12489 Berlin

Mi, 08.11.2017

Plakatgestaltung: Gerwin Schmidt, 2017, unter Verwendung von Werken Alexander Rodtschenkos und Gustav Klutsis‘ © VG Bild-Kunst, Bonn 2017 für das Werk von Alexander Rodtschenko

The Paper Revolution

Sowjetisches Grafikdesign der 1920er und 1930er Jahre

Zum 100. Jahrestag der russischen Oktoberrevolution am 7. November 2017 ist das Bröhan-Museum Gastgeber einer Ausstellung des Moscow Design Museums: „The Paper Revolution. Sowjetisches Grafikdesign der 1920er und 1930er Jahre“.

Die Ausstellung widmet sich einem besonders interessanten Kapitel in der Designgeschichte des 20. Jahrhunderts: dem frühen sowjetischen Grafikdesign. Im ersten Jahrzehnt seines Bestehens brauchte das sowjetische Russland, ein junger revolutionärer Staat, eine eigene visuelle Sprache. Angesteckt von der politischen und gesellschaftlichen Dynamik, entwickelte sich eine neue künstlerische Bewegung: Der Konstruktivismus. Plakate, Zeitschriften und Bucheinbände wurden zum wichtigsten Propagandamittel des neuen politischen Regimes.

Die Ausstellung zeigt etwa 100 Beispiele des konstruktivistischen Grafikdesigns – Plakate, Bücher, Zeitschriften, Postkarten – von herausragenden Künstlerinnen und Künstlern wie Alexander Rodtschenko, Warwara Stepanowa, Gustav Klutsis, Wladimir und Georgii Stenberg, El Lissitzky, Sergei Senkin, Alexei Gan, Valentina Kulagina, Anton Lavinsky und vielen anderen.

8. November 2017 - 21. Januar 2018

Bröhan-Museum
Schloßstr. 1a
14059 Berlin

Mo, 06.11.2017

H. Höhne, Kleine Überfahrt, 2016, Holzschnitt, 16 x 28 cm
M. Stille, wellen III, 2015, Farbholzschnitt, 27 x 36 cm

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Holzschnitte, Materialdrucke und Radierungen
von Helga Höhne und Marion Stille

Malerisch-stimmungsvolle Farbholzschnitte von Hand gedruckt von Marion Stille stehen in einem spannenden Gegenüber zu den eindrücklichen Schwarz-Weiß-Holzschnitten, einfarbigen Materialdrucken und Radierungen von Helga Höhne in der 102. Ausstellung des Druckgraphik-Ateliers.

Die Berliner Textilkünstlerin Helga Höhne, geb. 1949 in Zwickau/Sa., ist über den Film - 1972 - 78 Fachschulfernstudium - und Tätigkeiten in der Kulturarbeit zur Bildenden Kunst gekommen. Seit 1984 beschäftigt sie sich mit Stoffweberei, Teppichobjekte entstanden ab dem Jahr 2000 und seit 2005 Druckgraphik. Ihre Arbeiten sind bisher auf Ausstellungen in Deutschland und in internationalen Veröffentlichungen zu sehen gewesen. Ihre Arbeiten zeichnet eine rhythmisch akzentuierte Bildsprache aus, in der sie z.B. aufgefundene Relikte oder organische Naturformen zu ornamentalen Bildzeichen werden lässt, ohne aber - und darin liegt nun der deutlich spürbare Kontrast - eine exakt dekorative Festlegung vorzugeben. Hier zeigt sich, was generell für Helga Höhnes Kunst gilt: Phantasieanregende Formverwandlungen von hoher Intensität entstehen aus der gegenseitigen Durchdringung von Realität und Abstraktion.

Marion Stille, geb. 1952 in Pritzwalk, studierte Kunsterziehung/Geschichte sowie anschließend 1975 - 80 Malerei/Graphik (an der Kunsthochschule Berlin bei Hans Vent und Prof. Dieter Goltzsche) und 1979/89 Freskotechnik, womit sie bereits einige öffentliche Wandgestaltungen in Berlin geschaffen hat. Auch mit ihrer Malerei und Graphik war sie auf zahlreichen nationalen und internationalen Ausstellungen präsent. Ihre Arbeiten sind geprägt von farbmodularen Sinnlichkeiten, selbsterfahren in Landschaften unter anderem auf ihren zahlreichen Studienreisen. Rhythmus sowie Struktur sind in emotionaler Bewegung und ergeben eine freie, fast ungegenständliche malerische Form. In ihren Farbholzschnitten, oft von der „verlorenen“ Form gedruckt, überlagern und mischen sich die z.B. Blau- und Grüntöne der Platten zu einem melodischen Klangreichtum.

Eröffnung: 11. November 2017, 17-20 Uhr
11. November - 05. Dezember 2017

Druckgraphik-Atelier
Dietrich-Bonhoeffer-Str. 3, 10407 Berlin

Do, 02.11.2017

Steindruck von Karl Imhof - Hommage à Hans Arp "Nach den Gesetzen des Zufalls"

Karl Imhof

Lithographie

Anläßlich einer Ausstellung mit Litographien von Karl Imhof findet ein MUSEUMSGESPRÄCH mit dem Künstler statt. Es findet am Sonntag, dem 19. Novernber 2017, um 14.00 Uhr statt. Im Anschluß daran erleben die Besucher die Aufführung eines Sprechstückes von und mit Karl lmhof sowie weiteren Mitwirkenden.

Zur Ausstellung erscheint eine Vorzugsgraphik. Titel KG-72, Mehrfarbensteindruck, Auflage 35 Exemplare, Motiv- und Blattgröße 31,5 x 45 cm, Drucker Karl lmhof, Vorzugspreis 60 Euro, nach Ausstellungsende 380 Euro.

Im Kunsthaus Müller findet am Samstag, 9. Dezember 2017, um 14:00 Uhr ein letztes Konzert in diesem Jahr der Reihe Kleine Konzerte statt: ,,Happy Christmas - Weihnacht mit den Beatles". Silke Gonska Gesang, Percussion, Electronics, Megaphon Frieder W Bergner Posaune, Tuba, Gesang, Electronics Eintritt 10 Euro.
Mit diesem Konzert verabschieden Christian und Bärbel Müller das Jahr 2017 und wünscht eine stille Adventszeit, ein gesegnetes Fest und ein gesundes Jahr 2018!

Ausstellung: 8. November 2017 - 11. Februar 2018

Kunsthaus Müller & Galerie für zeitgenössische Kunst
Markt 6
07343 Wurzbach/Thüringen

Di, 31.10.2017

Screenshot von ND online mit der Abb. Erich Kissing: »Leipziger am Meer«, 1975 – 1979 zum Artikel von Harald Kretzschmar

Werden wir nachdenklich?

Unter dieser Überschrift erscheint morgen ein Beitrag des Pirckheimers Harald Kretzschmar im ND zur Ausstellung »Hinter der Maske. Künstler in der DDR« im Museum Barberini in Potsdam, welche bis zum Februar zu sehen sein wird und die niemand, ob er mit der Bildenden Kunst der DDR vertraut ist oder sie nur aus Reflektion aus bundesdeutscher Sicht nach 1990 kennt, verpassen sollte. Vor allem Skeptiker am Kunstgeschehen der DDR haben viel zu entdecken, wie Harald Kretzschmar andeutet:

"Das Verwunderlichste: Reihenweise hängen da Bilder, die sowohl Selbstbewusstsein wie auch Zweifel ausdrücken. Dienst an der Kunst nach Vorschrift - so hieß es doch immer. Und nun dies? In welcher Bildecke taucht denn nun der gebietende Staat auf? Ach so, der bestand auf der Erkennbarkeit der Welt. Wieso dann aber diese Ausflüge ins Abstrakte, ins Nackte, ins Vertrackte? Kunstbonzen als Malerfürsten sind wohl doch eine Legende. Sparen wir uns ihre Namen. Es gibt genug andere. Paul Michaelis, Siegfried Klotz, Norbert Wagenbrett, Thomas Ziegler oder Dieter Weidenbach produzieren ihr Selbstbild sehr verschieden. Hans Grundig, Bert Heller, Elisabeth Voigt oder Rudolf Nehmer stehen fürs Archaische. Stefan Plenkers, Hartwig Ebersbach, Frieder Heinze oder Gerda Lepke für Aufbruch. Alternativ darf Strawalde die beiden Peterfreunde Graf und Hermann begleiten."

Der Artikel kann hier ausfgerufen werden.

Ausstellung: 29. Oktober 2017 - 4. Februar 2018

Museum Barberini, Humboldtstraße 5-6, Potsdam

Impressit Rössler – gedruckte Kunst aus Hohenossig

Am 2. November wird in Leipzig die Ausstellung »Impressit Rössler – gedruckte Kunst aus Hohenossig« eröffnet - gleichzeitig hat der 2. Band der Reihe »Paradiesische Dialoge« des LBA Premiere.

Jeanette und Reinhard Rössler gründeten vor 37 Jahren im Leipziger Stadtteil Gohlis ihre Druckwerkstatt für künstlerische Grafik. 1986 zogen sie vor die Tore der Stadt und erweiterten dort ihre Druckwerkstatt. Später kamen unter dem neuen Label »Künstlerhaus Hohenossig« Galerieräume, das Sächsische Druckgrafik-Symposion, ein Artist-in-Residence-Programm, Radier- und Kreativkurse sowie das Angebot von Feinstpapieren dazu.

Viel Erfahrung und Einfühlungsvermögen in Technik, Material und Thema machten die beiden Grafik­drucker von Beginn an zu engen Partnern zahlreicher Künstler. So ließen nicht nur Werner Tübke und Bernhard Heisig bei ihnen drucken, bis heute sind es neben Sighard Gille, Rosa Loy, Rolf Münzner, Michael Triegel, Matthias Weischer und Jan Peter Tripp über 100 weitere Künstler.

Der Leipziger Bibliophilen-Abend hat sich auf seine Fahnen geschrieben, einen Beitrag zur Pflege und Erneuerung der Leipziger Grafik und Buchkultur zu leisten. Bereits dieses Anliegen macht den LBA zum potenziellen Partner des Künstlerhauses Hohenossig. Eine reale Zusammenarbeit existiert auf der Grundlage dieser Verbundenheit bereits seit Jahren. Viele der Künstler, die Grafiken für Editionen des LBA schufen, ließen diese in Hohenossig drucken. Somit waren Jeanette und Reinhard Rössler in Buchprojekte eingebunden, zu deren erfolreichem Gelingen sie einen wesentlichen Anteil geleistet haben, so auch bei dem zur Präsentation vorliegenden Band.

Die Ausstellung dokumentiert mit Grafiken und Büchern einen Querschnitt des Werkstattschaffens von den Anfängen bis in die Gegenwart.

(Thomas Glöß)

Vernissage: 2. November 2017, 18 Uhr
Ausstellung: 3. November 2017 - 9. Januar 2018

Haus des Buches, Gerichtsweg 28, 04103 Leipzig

Mo, 30.10.2017

Kinderbücher, ill. von Werner Klemke, © Klingspor Museum Offenbach

Kinderwelten

62. internationale Kinderbuchausstellung

Die Ausstellung internationaler Kinderbücher am Jahresende in Offebnbach ist bereits zur festen Institution geworden. Die Vielfalt der Themen und Bildsprachen fasziniert kleine und große Bilderbuchliebhaber in jedem Jahr aufs Neue. Einen Schwerpunkt der diesjährigen Kinderwelten bilden Bücher aus Frankreich, eine Sonderschau ist dem Illustrator Werner Klemke zum 100. Geburtstag gewidmet. Ein umfangreiches Begleitprogramm rundet die Ausstellung ab.

Eröffnung der Ausstellung mit Musik und Kinderaktion:.25. November, 15 Uhr
Ausstellung vom 26. November 2017 - 04. Februar 2018

Klingspor Museum
Herrnstr. 80
63065 Offenbach

Mo, 23.10.2017

Arthur Rackham, Illustration zum Buch »Alice’s Adventures in Wonderland« (Text: Lewis Carroll), William Heinemann (London) 1917

Eine Wunderwelt im Bilderbuchmuseum

Als Charles Lutwidge Dodgson (1832–1898) unter dem Schriftstellernamen Lewis Carroll im Jahr 1865 das Buch »Alice´s Adventures in Wonderland« veröffentlichte, wird er vermutlich nicht damit gerechnet haben, dass dieser Roman noch mehr als 150 Jahre später ein von Literaturkritikern wie von der allgemeinen Leserschaft jeglichen Alters hoch geschätztes Werk sein würde. Charles Lutwidge Dodgson, Mathematikdozent am Christ Church College in Oxford, war ein vielseitig begabter Mann. »Alice im Wunderland« verfasste er zunächst für den »Hausgebrauch«, als persönliche Lektüre für Alice Liddell, Tochter einer befreundeten Familie. Das Manuskript gestaltete der Autor dabei selbst, erst für die spätere Druckfassung wurde der bekannte Buchillustrator und Karikaturist John Tenniel (1820–1914) verpflichtet.

Mit der geplanten Ausstellung »Alice im Wunderland – Eine Wunderwelt im Bilderbuchmuseum Troisdorf« gibt das Bilderbuchmuseum Troisdorf zum ersten Mal die Spannbreite der Gestaltung und Interpretationen eines der berühmtesten klassisch-literarischen Werke der Bilder- und Kinderbuchszene wieder. Angedacht ist es dabei, möglichst vielseitige Bild- und Buchausleihen zusammenzuführen, um so einen umfangreichen Einblick in die sehr unterschiedliche Bilderbuchproduktion von »Alice im Wunderland« zu erhalten. Bücher und Bilder stehen in Bezug zu zahlreichen Mitmachstationen. Diese sollen die Exponate sinnvoll ergänzen, zugleich aber auch dazu dienen, vor allem die Kinder kreativ und eigenständig in die skurrile Phantasie des Romans einzuführen.

Ausstellung: 19. November 2017 - Februar 2018

Burg Wissem, Bilderbuchmuseum | Burgallee | 53840 Troisdorf